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Aktuelles

Neue Pizzeria „Bei Sarah“ eröffnet am 03.10. (eine Woche später)

Update 24.09.: Weil kurz vor Eröffnung der Pizzaofen streikte, muss ein neuer her. Somit verschiebt sich die Neueröffnung von Mittwoch (26.09.) auf den nächsten Mittwoch “03.10.”

Lembeck – Nach genau 10jährigem Leerstand – von 2004 bis 2008 betrieb Bruno an der Schulstraße 20 sein italienisches Restaurant – mietete der Lembecker Michael Hucke (57) das Ladenlokal für seine Pizzeria „Bei Sarah“ und eröffnet am kommenden Mittwoch um 12 Uhr.

Michael Hucke mit der druckfrischen Pizzakarte. Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Am Mittwoch, dem 26. September 2018 eröffnet die neue Pizzeria um 12 Uhr. Nach aufwendigen Umbauarbeiten ist die neue Pizzeria bereits fertig eingerichtet und das kulinarische Angebot reicht von Pizzen über Pizzabrötchen, Nudelgerichte, Kartoffelaufläufe, Salate, Schnitzel- und Imbissgerichte bis hin zu Dönergerichten und verschiedene Getränke. Alle Speisen werden in der Pizzeria an der Schulstraße, als auch per Lieferservice (Pizzataxi) zuhause serviert. Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag gibt es Mittagsangebote mit Softdrink. Michael Hucke betreibt seit rund zwei Jahren einen Hausmeisterservice und hat für die Pizzeria erfahrenes Personal engagiert. Ausdrücklich setzt er auf Qualität und leckere Gerichte und freut sich auf großes Interesse der Lembecker zur Neueröffnung am Mittwoch.

Die Pizzeria „Bei Sarah“ ist seit heute auch im Branchenverzeichnis auf Lembecker.de mit aktuellen Öffnungszeiten, Telefonnummern und kompletter Speisekarte vertreten. Hier können hungrige Kunden am PC, Tablet oder unterwegs am Smartphone ihre Lieblingsspeise aussuchen und direkt bestellen.

Insgesamt 20.000 Pizzakarten (Speisekarten) hat Michael Hucke drucken lassen und wird sie in den nächsten Tagen an alle Haushalte in der näheren Umgebung verteilen lassen. Das erste Exemplar ist exklusiv hier auf Lembecker.de zu finden.

Die Pizzeria „Bei Sarah“ hat ab Mittwoch zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag Ruhetag, Dienstag bis Samstag von 12.00 bis 14.30 Uhr und von 17.00 bis 22.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen von 12.00 bis 22.00 Uhr. Telefonisch ist die Pizzeria unter 02369 / 7559431 (7559432 und 7559433) zu erreichen. Das Pizzataxi fährt ab 17.00 Uhr und liefert in Lembeck ab einen Bestellwert von 10,- €, in Rhade, Klein-Reken, Wulfen und Deuten ab einen Bestellwert von 12,- € zuzüglich 1,- € Anfahrtskosten. Ab einem Bestellwert von 20,- € gibt es ein Softgetränk (1 Liter) gratis dazu.

22.09.2018 – Lembecker.de – Frank Langenhorst

Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Die neue Pizzakarte (Klick zum vergrößern):

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Samstag, September 22nd, 2018 Lembeck allgemein Keine Kommentare

Getränkehandel Hinsken macht mit geänderten Öffnungszeiten weiter

Lembeck – Der Getränkehandel Hinsken, der nun schon seit 1970 vom Brink aus viele Lembecker mit Getränken versorgt, ändert nun ab dem 01. Oktober2018 seine Öffnungszeiten.

Getränkehandel Hinsken
Foto: Birgit Hinsken

Am Anfang des Jahres kam der Gedanke auf, das Geschäft komplett zu schließen, damit Firmeninhaberin Hannelore Hinsken endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann.

Aber wenn das Geschäft unter anderer Leitung weitergelaufen wäre, käme die Seniorchefin nicht zur Ruhe, da Ihr Geschäft direkt an Ihrem Wohnhaus liegt. Doch je näher der Termin der angedachten Schließung heranrückte, umso unglücklicher war Hannelore Hinsken bei dem Gedanken, sich nach 48 Jahren aus ihrem Geschäft zu verabschieden.

Der „Laden“ hält sie fit und der Umgang mit Ihren Kunden macht ihr nach wie vor große Freude und sie möchte das tägliche Gespräch mit den Stammkunden nicht missen.

Also wurde entschieden, dass Hannelore ihr Geschäft doch weiter betreibt, denn von Ruhestand möchte sie noch nichts wissen.

Allerdings werden die Öffnungszeiten geändert, damit sie zumindest Ihre Mittagspause in Ruhe genießen kann.

Die neuen Öffnungszeiten, ab dem 01.Oktober 2018:

Montag – Freitag:  09:00 – 12:30    und   14:30 – 19:00 Uhr

Samstag:  09:00 – 19:00 Uhr

 

22.09.2018 – Lembecker.de – Birgit Hinsken & Frank Langenhorst

 

 

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Samstag, September 22nd, 2018 Lembeck allgemein Keine Kommentare

Spielmannszug-Jugend so glamourös wie Hollywood

Lembeck / Maria-Veen – Die Jungmusiker des Spielmannszugs Lembeck veranstalteten am vergangenen Wochenende ein ausgiebiges Probenwochenende.

Probenwochenende
Foto: Spielmannszug Grün-Weiß Lembeck e.V. (DSGVO-Konformität wurde zugesichert)

Weit über 30 Kinder und Jugendliche des Jugendorchesters des Spielmannszugs Lembeck trafen sich am vergangenen Samstag an der Laurentiusschule in Lembeck, um gemeinsam in ein Probenwochenende nach Maria-Veen zu starten. Die Betten des Jugendhaus Marianhill wurden schon am frühen Morgen von den Teilnehmern bezogen, gleichzeitig wurden die Gemeinschaftsräume zu Probenräumen für die Musiker umfunktioniert.

Im Vordergrund des Aufenthalts stand, wie immer bei der Spielmannszug-Jugend, das Fördern des Gemeinschaftsgefühls und des Zusammenhalts innerhalb des Orchesters. So startete die Truppe schon zum Einstieg in das Wochenende mit verschiedenen Kennenlern-, und Teambuilding-Spielen.

Aber auch der musikalische Aspekt, der in diesem Jahr das Erlernen eines neuen gemeinsamen Konzertstücks beinhaltete, kam nicht zu kurz:
In zahlreichen Probe-Gruppen „paukten“ die Kinder und Jugendlichen unter der Aufsicht der vielen ehrenamtlichen Ausbilder ihre Stimme an Flöte, Marimbaphon, Rhythmus-Instrumenten, etc. Die gemeinsame Probe am Sonntagmorgen zeigte die Ergebnisse der intensiven Probenarbeit und ließ viele, der erfahrenen Spieler, die das Spektakel mitverfolgten, staunen.

Für leuchtende Augen bei den Teilnehmern sorgten am Samstagabend zwei Vereinsmitglieder, die kurzerhand eine Oscar-Verleihung für die Spielmannszug-Jugend auf die Beine stellten. Bei echtem Showfeeling mit Bühne, Scheinwerfern und rotem Teppich wurden bei der großen Gala selbstgedrehte Filme der Kinder und Jugendlichen gezeigt und von einer Jury bewertet. Zahlreiche Show-Spiele rundeten das Abendprogramm ab.

Der Vorstand des Spielmannszugs zeigte sich begeistert von dem Engagement, dass die ehrenamtlichen Ausbilder und Organisatoren für das Wochenende an den Tag legten und betonte, dass ein solches Programm keine Selbstverständlichkeit sei.

Weitere Infos zur Spielmannszug-Jugend sind abrufbar unter: www.spielmannszug-lembeck.de/jugend

Grün-Weiß Lembeck e.V. (DSGVO-Konformität wurde zugesichert)

20.09.2018 – Luca Gödde (2. Schriftführer | Webmaster Spielmannszug Grün-Weiß Lembeck e.V.)

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Freitag, September 21st, 2018 Spielmannszug Grün-Weiß Lembeck Keine Kommentare

Pfarrnachrichten vom 22.09. bis 30.09.2018


Pfarrnachrichten – kath. Pfarrei St. Laurentius Lembeck / Rhade (PDF auf www.lembecker.de)

Für die Inhalte und Urheberrechte ist ausschließlich das Pfarrbüro der Kirchengemeinde St. Laurentius Lembeck und Rhade verantwortlich.

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Pfarrer Alfred Voss
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Pfarrbüro St. Laurentius Lembeck
Am Pastorat 3
46286 Dorsten-Lembeck
Tel.: 02369 / 7106
Fax: 02369 / 77697
Email: stlaurentius-lembeck@bistum-muenster.de

PDF im neuen Fenster öffnen.

pfarrnachrichten

Freitag, September 21st, 2018 Pfarrnachrichten Keine Kommentare

Bürgermeister wirbt für Menschenwürde, Demokratie und Respekt

Haushaltsrede von Bürgermeister Tobias Stockhoff
anlässlich der Einbringung des Haushaltes 2019 der Stadt Dorsten
am 19.09.2018
– es gilt das gesprochene Wort –

Liebe Kolleginnen und Kollegen aus Rat und Verwaltung, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Damen und Herren,

zu Beginn möchte ich sehr herzlich unserem Stadtkämmerer Hubert Große-Ruiken und seinem Team sowie den Budgetverantwortlichen in den Fachämtern für die Aufstellung des Haushaltes 2019 sowie Hauptamtsleiter Norbert Hörsken und der Orga-Abteilung für die Aufstellung des Stellenplanes danken.

Dieser Dank gilt ausdrücklich auch für die Arbeit des Hauptamtes und des Amtes für kommunale Finanzen, die übers Jahr geleistet wird:

Ein Haushalt und ein Stellenplan müssen konsequent gelebt und umgesetzt werden – und zwar das ganze Jahr!

Das geht nur mit einem guten Kämmerer, einem guten Hauptamtsleiter sowie einem Team aus Fachleuten im Hauptamt, im Amt für kommunale Finanzen sowie in den Fachämtern.

Herzlichen Dank an dieser Stelle dafür!

Liebe Ratskolleginnen und Ratskollegen,

die Zahlen hat unserer Kämmerer bereits ausführlich erläutert und aus meiner Sicht klar die strategischen Ziele für Haushalt und Investitionen benannt:

• Die gute Konjunktur ausnutzen, Kredite zurückfahren und Investitionen zur Erhaltung des Bestandes erhöhen, um für die Zukunft Spielräume zu erarbeiten. • Freie Mittel für die Prozessoptimierung nutzen. • Maßvoll den Stellenplan anpassen, um den neuen Herausforderungen gewachsen zu sein: zum Beispiel bei der Sanierung unserer Schulen. • Nachhaltig denken und immer auch die Folgekosten im Blick haben.

Ja, wir haben noch rund 270 Millionen Euro Schulden und wir haben einen Sanierungsbedarf an Gebäuden, Straßen und Brücken von rund 200 Millionen Euro.

Aber wir arbeiten seit Jahren daran, dass diese Schulden und der Sanierungsstau von Jahr zu Jahr kleiner werden.

Jedes Jahr verringern wir beide Säulen um etwa 5 %!

5 Prozentpunkte mögen auf den ersten Blick gering erscheinen.

Aber denken Sie einmal an Ihr Häuschen oder Ihre Eigentumswohnung und überlegen Sie, welche Laufzeiten Sie dort angesetzt haben.

Wir arbeiten also mit einem soliden und nachhaltigen Tempo an der Zukunft unserer schönen Stadt mit ihren elf Stadtteilen.

Mein Ziel ist es, dass wir in 20 Jahren endlich sagen können:

• Wir sind de facto schuldenfrei. • Und: Wir haben gute Schulen, gute Kindergärten, gute Sportanlagen und städtische Gebäude sowie eine gute verkehrliche Infrastruktur

Mir ist bewusst, dass hier noch ein langer Weg vor uns liegt.

Und dieser Weg wird noch so manche Überraschung bereithalten.

Dieser Weg erfordert Kreativität und Disziplin – viel mehr als in den Kommunen, die scheinbar finanziell besser aufgestellt sind.

So danke ich allen Kolleginnen und Kollegen im Rat und in der Verwaltung sehr herzlich, die trotz der angespannten Finanzlage und dünnen Personaldecke aktiv für unsere Stadt und ihre Menschen wirken.

Herzlichen Dank für Ihr Wirken für unsere schöne Stadt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte meine diesjährige Haushaltsrede nutzen, um eine gesellschaftliche Entwicklung zu beleuchten, die viele Menschen in unserer Stadt, in der Verwaltung und auch im Stadtrat mit Sorgen erfüllt.

Und diese Entwicklung ist mit einer Frage verbunden:

Was hält unsere Gesellschaft, unsere Stadtgesellschaft zusammen?

Oder vielmehr:

Was hält unsere Gesellschaft, unsere Stadtgesellschaft NOCH zusammen?

Nicht nur die jüngsten Ereignisse in Chemnitz und Köthen lassen uns in den letzten Wochen aufmerken.

Wir stellen auch durch viele andere Ereignisse schon seit längerer Zeit fest, dass es keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dass unser gesellschaftliches Miteinander sich an den Grundfesten Menschenwürde, Demokratie und Respekt orientiert.

Dass Grundlagen für einen vernünftigen Umgang miteinander bröckeln, ist leider auch in Dorsten Tag für Tag festzustellen.

Auch in unserer Stadt wurden Rettungssanitäter und Feuerwehrleute tätlich angegriffen.

Auch bei uns wird in Onlineforen ohne jede Scheu – und zumeist auch ohne Sachkenntnis und Verstand – gegen Ausländer, Andersdenkende oder Funktionsträger gepöbelt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

viele unserer Nachbarstädte haben mit Demonstrationen gegen rechts reagiert.

Die anschließenden Reaktionen – auch von Bürgerinnen und Bürgern, die nicht einer vermeintlichen Alternative nahestehen – zeigen mir allerdings, dass dieses notwendige Bekenntnis gegen Fremdenhass, Rassismus und Intoleranz zu wenig ist.

Im Gegenteil, manchmal ist es ein zusätzlicher Treibstoff für die Menschen, die nicht in einem freien, solidarischen und demokratischen Staat leben wollen.

Nehmen wir uns als Demokratinnen und Demokraten selber ernst, wenn nur pauschal 5 % der Menschen im Münsterland und bis zu 30 % der Menschen in Sachsen als rechts, als Faschisten oder Neonazis abgestempelt werden?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die hohlen Phrasen vieler rechtsextremer Funktionäre sind unerträglich, in weiten Teilen menschenverachtend. Und sie sind ein klarer Angriff auf unser demokratisches Zusammenleben.

Aber reicht es, wenn wir sagen, wir sind gegen etwas? Reicht es, nur einige Probleme zu beschreiben – wenn wir zugleich andere Probleme ausblenden? Sind wir damit glaubwürdig?

Nochmal, damit kein Missverständnis entsteht:

Wir müssen als wehrhafte Demokratinnen und Demokraten klar benennen, wo für uns eine rote Linie ist. Eine Linie, die wir nicht bereit sind, übertreten zu lassen – egal von welchen Extremisten. Ob von rechts oder von links, religiös oder politisch motiviert, von kriminellen Strukturen oder mit einem bürgerlichen Anzug getarnt.

Jeder Extremist ist Mist, liebe Kolleginnen und Kollegen.

Ich bin aber der festen Überzeugung:

Wir müssen uns mehr mit den Ursachen beschäftigen. Wir müssen dahin gehen, wo es weh tut. Wir müssen klarmachen, für was wir eigentlich stehen.

Das erste Gespräch zu diesem Thema möchte ich ganz bewusst mit den politischen Vertretern der Bürgerschaft führen. Viele Parteivorstände und Ratsmitglieder stehen seit Jahren engagiert und auch bei Gegenwind für die Grundwerte ein, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Wir sollten daher gemeinsam überlegen, wie wir noch stärker vermitteln können:

Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt.

Nach diesem ersten Gespräch möchte ich gemeinsam mit Ihnen weitere Akteure ansprechen und die Diskussion breit führen.

Wir alle – die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt – müssen wieder stärker betonen, welche Werte uns wichtig sind. Wir müssen sie notfalls auch verteidigen und widersprechen, wenn sogar die Gültigkeit von Grundwerten in Zweifel gezogen wird, die in unserem Grundgesetz an erster Stelle verankert sind.

Die drei Kernworte Menschenwürde, Demokratie und Respekt sind dabei für mich unverzichtbarer Bestandteil einer solchen Diskussion.

Das erste Kernwort – die Menschenwürde – ist dabei die Basis für alles. Sie steht nicht nur an der Spitze unseres Grundgesetzes in Artikel 1.

Nein, sie ist ein gottgegebenes Naturrecht oder ein humanistisches Grundrecht, welches von allen Menschen in einer Gesellschaft zu akzeptieren ist. PUNKT!

Die Menschenwürde ist nicht verhandelbar. Wir haben deshalb diese Würde bei keinem Menschen in Frage zu stellen.

Unser Stadtwappen auf der Uniform eines jeden Feuerwehrmannes schließt ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit ein. Getreu dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ setzt sich unsere Feuerwehr in jeder Situation für unsere Mitmenschen ein. Im Notfall ist es egal, ob man denjenigen kennt, ob man ihn mag, was er denkt, wie er sich verhält. Wenn es etwa in einem Gefängnis brennt, retten Feuerwehrleute auch Menschen, die schwere Schuld auf sich geladen haben.

Auch wenn das Motto der Feuerwehr erkennbar einen Gottesbezug enthält: Mit dem Dienst in der Feuerwehr leben die Wehrangehörigen die keineswegs nur aus dem christlichen Menschenbild abgeleitete Freundes- und Feindesliebe. Insbesondere diese „Feindesliebe“ ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft: Jeder Mensch ist lebenswert, jeder verdient – ohne Ansehen der Person – unsere Unterstützung, wenn er in Not ist.

Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben uns diesen Gedanken im ersten Artikel unserer Verfassung ins Stammbuch geschrieben: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Feuerwehrleute helfen jedem Menschen. Sie schützen ihn oder retten ihn aus Gefahr: Das ist die grundlegende Basis für das Handeln unserer Feuerwehr. So zu denken, macht die Feuerwehr zu etwas ganz Besonderem. Dieses Denken ist großzügig und uneigennützig.

Dieses Denken macht die Kameradinnen und Kameraden zu Vorbildern. Zu Helfern, auf die sich die Bürgerinnen und Bürger jederzeit verlassen können.

Dieses Denken und auch Handeln gibt christlichen und humanistischen Werten ein Gesicht, macht den besonderen Schutz unseres Grundgesetzes für jedermann in den Frauen und Männern unserer Feuerwehr sichtbar.

Dieses Denken müssen sich alle Demokratinnen und Demokraten in unserer Stadt zu eigen machen.

Jeden Tag. In jeder Situation. Gegenüber jedem Mitbürger:

Wir Dorstenerinnen und Dorstener akzeptieren es nicht, wenn die Würde eines Menschen in Gefahr ist.

• Wenn Menschen wie Vieh durch Straßen gehetzt werden.

• Wenn Frauen durch andere kulturelle Werte in ihrer Würde unterdrückt werden. • Wenn die natürliche Würde eines jeden Menschen durch das Gefühl von Angst und Unsicherheit eingeschüchtert wird.

Auch das Prinzip Demokratie – der zweite Kern unserer Gesellschaft – ist für uns nicht verhandelbar.

Hier gilt nicht das Recht des Stärkeren. Hier gilt der demokratische Rechtsstaat, der bei der Anwendung des Mehrheitsprinzips niemals den Schutz der Minderheit aus den Augen verliert.

Die Staatsform Demokratie ist in unserem Grundgesetz verbindlich festgelegt. Sie ist die Kernspielregel, wie wir in Bund, Ländern und Kommunen versuchen, Lösungen für die jeweiligen Probleme der Zeit zu suchen, zu diskutieren und abzustimmen.

Sie ist unweigerlich mit der Rechtsstaatlichkeit verbunden. Demokratie ohne Rechtsstaat wäre wie Liebe ohne Vertrauen.

Demokratisch heißt aber eben nicht, dass eine Regel nur so lange gut ist, wie ich davon persönlich profitiere.

Demokratisch bedeutet auch nicht immer die schnelle und einfache Lösung, wie uns von Menschen vorgegaukelt wird.

Demokratisch muss aber auch wieder stärker bedeuten, dass wir dort handeln, wo Handlungsbedarf besteht.

Wer sich gegen die Spielregeln stellt, wer das Gesetz verletzt, wer kriminell geworden ist, muss spüren, dass der Staat handlungsfähig ist.

Demokratisch müssen wieder Probleme klarer benannt und Handlungsalternativen in einem gesunden Wettbewerb der Ansätze abgewogen werden – ohne Populismus und Polemik.

Wir sind eine wehrhafte Demokratie. Das heißt auch, dass die staatliche Gemeinschaft klarer als in den letzten Jahren deutlich machen muss, wer das Heft des Handelns in der Hand hat.

Der Staat und nicht die Straße!

Das heißt für mich auch, dass wir in der Analyse von Problemen wieder ehrlicher sein müssen.

Die Analyse muss schonungslos, selbstkritisch und ehrlich erfolgen – und die Lösungsfindung klug, nachhaltig und an der Sache orientiert.

Wir dürfen die Benennung von Problemen – auch in unserer Stadt – nicht denen überlassen, die diese Analyse für ihre Zwecke missbrauchen wollen.

Der dritte Begriff ist sicherlich am schwierigsten zu fassen. Denn Respekt taucht nur indirekt in unserer Verfassung und in unseren Gesetzen auf.

• Respekt vor dem anderen Menschen. • Respekt vor der anderen Meinung. • Respekt vor dem anderen Glauben. • Respekt vor der anderen Gruppe. • Respekt vor der Privatsphäre. • Respekt vor der Eigenverantwortung des Menschen. • Respekt vor dem Eigentum des anderen Menschen. • Respekt vor den sozialen Herausforderungen des anderen Menschen. • Respekt vor der Lebensleistung des anderen Menschen.

Respekt ist daher für mich die dritte Säule für ein gutes Zusammenleben.

All die gerade aufgeführten Punkte könnte ich mit dem entsprechenden Grundwert aus unserem Grundgesetz erläutern.

Ich möchte bewusst darauf verzichten. Ich möchte keine Theoriediskussion führen. Ich möchte vielmehr, dass wir praktisch unsere Grundwerte vorleben und den Menschen so die Vorteile für unser Zusammenleben glaubwürdig begründen und bezeugen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

für mich sind diese drei Säulen, die drei Begriffe

• Menschenwürde • Demokratie • Respekt

die eigentliche Basis unseres Zusammenlebens.

Wir alle beobachten, dass der Umgang respektloser wird. Von der abfälligen Bemerkung bis zum tätlichen Angriff auf Andersdenkende, Fremde, sogar Rettungskräfte reicht dabei das Spektrum.

Wir alle spüren, dass demokratische Ergebnisse nicht mehr akzeptiert werden. Von der Baugenehmigung nach einem demokratischen Gesetz bis zur Entscheidung des Deutschen Bundestages.

Wir alle machen uns Sorgen, dass die Menschenwürde in Gefahr ist.

Von Flüchtlingen, die bei uns beschimpft werden bis zur Polizistin, die in Essen mit äußerster Brutalität von einem 14-jährigen Jungen mit Migrationshintergrund angegriffen wurde.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir müssen deutlich machen, für was wir stehen. Wir müssen deutlich machen, für was wir eintreten. Wir müssen deutlich machen, für was wir uns engagieren.

Ich würde mich daher freuen, wenn wir als Stadtrat einen gemeinsam mit den Bürgern entwickelten „Dorstener Appell“ verabschieden würden und die Bürgerschaft aufrufen, diesen zu unterschreiben.

Eine Art Selbstverpflichtung der Stadtgesellschaft, was die Bürgerinnen und Bürger in Dorsten tun und nicht tun.

Mein Ziel dabei:

„Tausende Bürgerinnen und Bürger für Menschenwürde, Demokratie und Respekt“

Eine Selbstverpflichtung, die vom „man müsste“ zum „ich werde“ führt. Eine Selbstverpflichtung, die bei uns selbst startet und nicht erst auf den anderen wartet. Eine Selbstverpflichtung, die deutlich macht: Ich bin Teil der Stadtgesellschaft und kann diese positiv durch mein Wirken und Handeln beeinflussen.

Wenn in unserem Handeln die Stichworte „Solidarität“ und „Subsidiarität“ wieder eine neue Bedeutung bekommen, dann berufen wir zu einer solidarischen Freiheit.

Nicht mit moralisierenden Reden und Worten – sondern durch das glaubwürdige Vorleben in einer demokratischen Bürgergesellschaft.

In einer Gesellschaft, wo der Bürger erkennt, dass er ein Stück Stadt ist. In einer Gesellschaft, wo die Politik erkennt, dass der Bürger ein unverzichtbarer Bestandteil der Meinungsbildung ist.

In einer Gesellschaft, wo Verwaltung erkennt, dass der Bürger in der Konsultation bei Herausforderungen ein essentieller Teil der Entwicklung der Problemlösung ist.

Das geht in dörflichen wie urbanen Strukturen unserer wunderschönen Stadt.

Die sozialräumliche Arbeit in der Ellerbruchsiedlung oder die dörfliche Gemeinschaft in den ländlichen Stadtteilen sind dabei leuchtende Beispiele.

Packen wir es an !

Leben wir Menschenwürde, Demokratie und Respekt.

Vielen Dank!

An dieser Stelle möchten wir Tobias Stockhoff zum heutigen Geburtstag (20.09.) gratulieren und alles Gute wünschen – Lembecker.de

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Donnerstag, September 20th, 2018 Stadt Dorsten Keine Kommentare

Oldtimerfreunde grüßen vom Großglockner

Lembeck – Grüße von den Lembecker Oldtimerfreunden kamen am gestrigen Samstag mit drei neuen Fotos zu uns. Am Samstag fuhren die Lembecker den Pass rauf.

Die Oldtimerfreunde am Großglockner zur Trecker-WM. Foto: privat (DSGVO-Konformität wurde zugesichert)
Die Oldtimerfreunde am Großglockner zur Trecker-WM. Foto: privat
Die Oldtimerfreunde am Großglockner zur Trecker-WM. Foto: privat

 

16.09.2018 – Lembecker.de – Frank Langenhorst

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Sonntag, September 16th, 2018 Oldtimerfreunde Keine Kommentare

Lembeck ist jetzt an der Spitze der bundesweiten Abstimmung

Lembeck – Der Verein 1000 Jahre Lembeck e.V. hat gerade mit 100 Stimmen Vorsprung den 2. Platz in der mit 10.000 € dotierten Engagementspreis-Abstimmung überholt und steht jetzt auf Platz 1.

Grund zum Jubeln wird es bestenfalls erst ab dem 22. Oktober geben. So lange läuft noch die Onlineabstimmung, in der sich gerade rund 550 Teilnehmer bundesweit aufstellen.  Diese haben die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis zu erhalten. Die TOP 50 der öffentlichen Abstimmung gewinnen zudem die Teilnahme an einer kostenfreien Weiterbildung in Berlin.

Preisverleihung

Anfang Dezember werden die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Engagementpreises im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Berlin ausgezeichnet.

 

Für Lembeck sieht es gut aus! Trotzdem sollten weiterhin alle Freunde aus Nah und Fern abstimmen:

www.deutscher-engagementpreis.de

16.09.2018 – Lembecker.de – Frank Langenhorst

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Sonntag, September 16th, 2018 Verein 1000 Jahre Lembeck e.V. Keine Kommentare

Pfarrnachrichten vom 15.09. bis 23.09.2018


Pfarrnachrichten – kath. Pfarrei St. Laurentius Lembeck / Rhade (PDF auf www.lembecker.de)

Für die Inhalte und Urheberrechte ist ausschließlich das Pfarrbüro der Kirchengemeinde St. Laurentius Lembeck und Rhade verantwortlich.

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Pfarrer Alfred Voss
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Pfarrbüro St. Laurentius Lembeck
Am Pastorat 3
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Fax: 02369 / 77697
Email: stlaurentius-lembeck@bistum-muenster.de

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pfarrnachrichten

Samstag, September 15th, 2018 Pfarrnachrichten Keine Kommentare

Deutsche Glasfaser eröffnet Baubüro in Wulfen

Wulfen / Deuten / Lembeck / Rhade – Die Planungsphase für die notwendigen Ausbauarbeiten des Glasfasernetzes in Wulfen und Deuten laufen auf Hochtouren. Der Ausbau in Lembeck, Rhade und Östrich ist bereits im vollen Gange. Für alle Fragen rund um den Ausbau wird es auch wieder einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort geben.

Glasfaser

Ab dem 20.09.2018 ist der ehemalige Servicepunkt, Am Brauturm 28, 46286 Dorsten-Wulfen, als Baubüro wieder geöffnet. Geöffnet ist das Baubüro donnerstags von 10:00 – 13:00 Uhr und von 14:00 – 18:00 Uhr, sowie freitags von 10:00 – 15:00 Uhr.

Kunden und Interessierte können alle Fragen und Anregungen zum Bau und auch zu vertraglichen Themen im Baubüro von Deutsche Glasfaser klären. Die Mitarbeiter vor Ort beantworten gerne alle individuellen Fragen oder beraten Neukunden zu Verträgen und schließen diese auch vor Ort ab.
Über Deutsche Glasfaser Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen.

Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agiert die Unternehmensgruppe seit Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR.

Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit.

www.deutsche-glasfaser.de

 

13.09.2018 – Deutsche Glasfaser / Pressestelle

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Freitag, September 14th, 2018 Lembeck allgemein Keine Kommentare

Bulls-Mountainbike am Kaisersweg gefunden

Lembeck – Am heutigen Mittwoch wurde am Kaisersweg in Lembeck ein vermutlich gestohlenes Mountainbike der Marke „Bulls“ gefunden. Die Polizei hat sich das Rad auf dem die Kette abgesprungen ist, bereits angesehen und die Rahmennummer überprüft. Diese ist laut deren Angaben nicht in der Liste geklauter Fahrräder und der Aufruf für Lembecker.de und Facebook wurde freigegeben. Wer dieses Fahrrad bzw. den rechtmäßigen Eigentümer kennt, melde sich bitte per Email an info@lembecker.de

Mountainbike
Foto: privat
Foto: privat

 

12.09.2018 – Lembecker.de – Frank Langenhorst

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Mittwoch, September 12th, 2018 Gefundenes / Vermisstes Keine Kommentare
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