Kath. Pfarrkirche St. Laurentius im Wandel der Zeit

 

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Die kath. Pfarrkirche St. Laurentius ziert die Mitte des Lembecker Dorfkernes und entstand im 15. Jahrhundert. Erhalten blieben Figuren aus dem 14. und 15. Jahrhundert und Skulpturen aus dem 18. Jahrhundert.

Das erste Bild zeigt die Kirchansicht in den 30er Jahren mit dem davor liegendem Ehrenmal, das am 21. Mai 1922 eingeweiht wurde. Bauherr war der Kriegerverein, der gleichzeitig sein 50jähriges Bestehen feierte. Heute befindet sich hier die Freitreppe.
Im zweiten Bild ist die Kirche mit den Mauern des alten Kirchplatzes zu sehen - um 1950.
Im dritten Bild sieht man die Kirche in einer Luftaufnahme von 1953, im vierten von 1960.
Im fünften Bild sieht man den Anbau des Textilhauses Kipp in den 70er Jahren - jetzt Dorfbrunnen.
Im sechsten Bild sieht man die Freitreppe in den 70er Jahren mit dem Textilhaus Kipp auf der rechten Seite und den damaligen Supermarkt "Wittbecker" auf der Linken.
Das siebte Bild zeigt die Kirchperspektive vom Parkplatz Bügers aus gesehen. Die dunkele Kirchturmuhr hatte zwar schon beleuchtete Zeiger, jedoch wurde sie wegen ihrer schlechten Erkennbarkeit später wieder in eine weiße (beleuchtete) Uhr ausgetauscht. Im Jahre 1984 erfolgte auch eine große Renovierung mit Komplettanstrich des Kircheninnenraumes. Die Messen wurden in dieser Zeit im Pfarrheim am Pastorat gefeiert.
Das achte und (fast) aktuelle Bild der St. Laurentius Pfarrkirche zeigt die Ansicht vom Parkplatz Bügers mit dem Dorfbrunnen und der Kolpingstatur.

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1936 begann man mit dem Erweiterungsanbau der Kirche, bei den Ausschachtungsarbeiten gesellt sich der damalige Pfarrer Roth unter den Arbeitern.
Nachdem der Keller hochgemauert wurde, konnten die Eisen verlegt werden.
Die Firma Heiming aus Lembeck und die Firma Busch aus Sterkrade betonierten die Kellerdecke mit zwei Betonmischmaschinen.
Weihbischof Rolef legte im Sommer 1936 den Stein für die feierliche Grundsteinlegung.
Die Firma Mast mit dem Zimmermeister Bernhard Mast richtete den Kirchturm in schwindelnder Höhe.
Den Kirchenanstrich führten die Firmen Bernhard Wesselmecking und Bernhard Recker aus. Auf dem Foto stehen sie mit ihren Gesellen auf der Treppe am Kircheingang (Kirchplatz),
Die feierliche Einweihung der neuen Kirche erfolgte am 19. Mai 1937 durch den Kardinal Clemens-August Graf von Galen.
Der Bischof wurde 4-spännig durchs Dorf gefahren. Auf dem Bock Bernhard Kerkmann und Josef Haane von Endeln mit Gespannen von Kerkmann und Haane.

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Das Kircheninnere bestach schon damals durch seine edelen Verzierungen. Im ersten Bild die Innenansicht von Nordosten mit dem alten Haupt- und Seitenaltar.
Im zweiten Bild der Blick nach Nordwesten mit Orgelboden und einer Tribüne für Kirchenbesucher.
Im Jahre 1949 bekam der Kirchturm neue Glocken (3. Bild). Reiter und Radfahrer holten die Glocken am Schloss ab. Der LKW des Fuhrunternehmers Theodor Spickermann wurde für den Transport eingesetzt. Im Bild von Links: Franz Maas, Hauptwachtmeister Walter Finking und Theodor Spickermann. Auf dem LKW Kaplan Heisterborg.
Im vierten Bild maschiert der Kirchenchor mit Dirigent Fischer bei einer Prozession.

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Kommunionkinder im Jahre 1910 (erstes Bild). Die Mädchen trugen damals noch schwarze Kleider.
Kinderkommunion nach dem 2. Weltkrieg (Bild 2) mit Kaplan Heisterborg auf der Kanzel.
Bild 3 zeigt ein feierliches Hochamt am alten Hochaltar im Januar 1936.
Bild 4 zeigt den alten Altar, gehauen aus einem Stein, der in der alten Taufkapelle stand. Er soll der erste Altar der Lembecker Pfarrei gewesen sein.
Bild 5 zeigt das alte Missionskreuz, das auf der Bahnhofstraße vor dem Friedhof (Kirchplatz) stand und 1936 dem Erweiterungsbau der Kirche weichen musste.
Bild 6 zeigt ein Kirchenfenster aus dem Chorraum mit der Kreuzigungsszene.

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Bilder-Quelle: Archiv Heimatverein, private Sammlungen und "Lembecker Bilder aus alter Zeit - Band 1" (von Hans Hatkämper)

Aktualisiert (Dienstag, den 11. Mai 2010 um 08:46 Uhr)