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Seniorenzentrum Lembeck
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Logbuch der Planungsphase / Auszüge aus Pressemitteilungen
Seniorenzentrum kann gebaut werden (WAZ - 08.12.2004)
Lembeck. Die Baugenehmigung fürs Seniorenzentrum Lembeck (60 Pflegeplätze, 24 betreute Wohnungen) liegt vor. Der erste Spatenstich wird Anfang Januar gesetzt.
Das berichtete Architekt Stefan Risthaus der Fördergemeinschaft für das Seniorenzentrum am Dienstag im Pfarrheim St. Laurentius. 75 Freunde und Förderer des Seniorenzentrums waren zu der Versammlung gekommen. Risthaus rechnet damit, dass der Bau im Jahr 2006 fertig gestellt werden kann.
Caritas-Chef Klaus Schrudde war erfreut, dass die ersten Ziele für den Bau erreicht sind: "Das ist für ein solch großes Projekt nicht selbstverständlich." Er danke insbesondere den Lembecker Partnern für das gute Zusammenwirken. So kann z.B. die Cafe?teria nur deshalb von 90 auf 120 Quadratmeter erweitert werden, weil die Fördergemeinschaft die zusätzlichen Kosten von 40 000 E trägt. Die Cafe?teria soll ein lebendiger Begegnungsraum für Jung und Alt in der Gemeinde werden.
Auf ähnlich gute Unterstützung der Bürger hofft Schrudde auch bei einer Pflanzaktion im nächsten Jahr: Auf dem Baugrundstück gerodete Bäume müssen an anderer Stelle ersetzt werden. Die Kirchengemeinde hat dafür Gelände zur Verfügung gestellt, das Lembecker Bürger im Frühjahr gemeinsam beackern sollen.
Für die Bauherren-Gemeinschaft teilte Josef Mecking der Versammlung mit, dass für zwölf der 24 betreuten Wohnungen bereits Anmeldungen vorliegen. Dieser Bauabschnitt startet drei Monate nach dem Start fürs Pflegeheim. Beide Teile des Zentrums sollen gemeinsam eröffnet werden.
Froh über große Unterstützung ist auch der Kassenwart der Fördergemeinschaft: Dank Spenden und Beiträgen kann die Fördergemeinschaft nun schon 57 000 E in das Projekt stecken, berichtete Martin Rekers. Der Kassenbestand wurde in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. Dazu beigetragen haben auch viele Veranstaltungen wie Jazz-Frühschoppen, Tiermarkt und Doppelkopf-Turniere, listet Schriftführer Josef Breuer in seinem Jahresbericht auf.
Breuer hofft, dass der Strom an Zuwendungen weiterhin breit fließt. Die Fördergemeinschaft will sich auch an der Ausstattung von Begegnungs- und Andachtsraum beteiligen, will die Außenanlagen mit Bänken, Brunnen und Teich gestalten und für steten Nachschub an Werkmaterial und Spielen sorgen.
Quelle: WAZ (LuB) - 08.12.2004
WAZ-Bild-Montage: Steffen Gaux
Ins Dorf eingebettet (Dorstener Zeitung 03.08.2004)
 Freuen sich über den Baubeginn: Josef Breuer und Hermann Bügers (Fördergemeinschaft Seniorenzentrum Lembeck), die bei den Architekten Stefan Risthaus und Ralf Badura sowie Josef Mecking (Vorsitzender Bauherrengemeinschaft) und Jürgen Hudeck (v.li.), der die Tiefbauarbeiten fürs Ingenieurbüro Spitzbart begleitet. (Foto: DZ / Sadowski).
LEMBECK . Auf eine gute Nachbarschaft! In unmittelbarer Nähe zum Lembecker Ortskern haben die Bauarbeiten zum neuen Seniorenzentrum am Bodelschwinghweg begonnen.
Künftige Bewohner dürfen sich auf kurze Wege zu allen wichtigen Institutionen freuen, ihre Nachbarn auf einen schmucken Neubaukomplex in ortstypischer Klinkerverkleidung und mit Tonziegeln auf dem geneigten Dach, der sich harmonisch und unauffällig in die umgebende Bebauung fügt.
Gestern stellte die Arbeitsgemeinschaft der Architekten Badura/Risthaus nähere Einzelheiten des Projektes vor. Zurzeit werden die Tiefbauarbeiten ausgeführt. Gas, Wasser, Strom und Telefon - in nur sechs Wochen sollen die Grundlagen für die wichtigsten Versorgungsfunktionen geschaffen sein. "Rechtzeitig zum Schulbeginn ist der Bodelschwinghweg für die Schulkinder wieder passierbar", versichern die Architekten. Alle weiteren Zulieferungen für den Baustellenbetrieb werden danach aus östlicher Richtung sichergestellt.
Schmucke Anlage
Das neue Seniorenzentrum präsentiert sich vom Bodelschwinghweg aus indes als zweigeschassiger U-förmiger Baukörper, der in attraktive Grünanlagen eingebettet wird Direkt nebenan dann zwei ebenfalls zweigeschossige
Häuser fürs Betreute Wohnen. Während im Seniorenzentrum 60 Pflegeplätze eingerichtet werden, verfügen die beiden Wohnhäuser nebenan über insgesamt 24 Wohnungen zwischen 47 und 78 Quadratmetern Größe. Genug Platz für allein stehende, aber auch für verheiratete ältere Mitbürger, die einerseits ihre Unabhängigkeit schätzen, andererseits aber gern auf die Zusatzangebote des Betreuten Wohnens zurückgreifen möchten. Stolz gibt Josef Mecking, Vorsitzender der Bauherrengemeinschaft "Betreutes Wohnen", bekannt, dass bereits die Hälfte der Wohnungen vermietet sei. Alle Wohnungen sind im Übrigen Eigentumswohnungen, die schon verkauft sind. Aber auch für die Pflegeplätze im Seniorenzentrum ist das Interesse erwartungsgemäß groß: "Die Caritas hat eine Warteliste eingerichtet.
Zwei Jahre Zeit
Allerdings müssen sich die Lembecker etwa zwei Jahre gedulden, bis sie wieder ein Seniorenheim ihr Eigen nennen dürfen. Auf dem 13000 qm großen Erbpachtgrundstück der kath. Kirchengemeinde St. Laurentius werden fürs Pflegeheim mit Sozialstation 17117 Kubikmeter Raum vom Keller bis zum Dachgeschoss umbaut, beim Betreuten Wohnen sind es nochmal 5657 Kubikmeter. Harmonisch fügen sich die drei Gebäudekomplexe danach in eine Parkanlage mit Teich ein. Für die Außenanlagen zeichnet das Büro Pridik und Freese verantwortlich.
Spenden werden weiterhin benötigt
Die Fördergemeinschaft des Seniorenzentrums Lembeck ist weiterhin auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um das Haus mit leben erfüllen zu können. Interessenten für Pflegeplätze wenden sich an den Caritasverband. Die Bauherrengemeinschaft ist der Ansprechpartner fürs Betreute Wohnen.
Quelle: Dorstener Zeitung (03.08.2004)
Doppelkopftunier erbrachte 500 € (Dorstener Zeitung 03.08.2004)

Eine Spende in Höhe von 500 € nahmen gestern dankend für den Vorstand der Fördergemeinschaft Seniorenzentrum Lembeck Hermann Bügers (li.) und Josef Breuer (re.) von Egon Cosanne (m.) entgegen. Unter der Leitung der Eheleute Margret und Egon Cosanne hatte am Freitag das CDU-Benefiz-Doppelkopftunier in der Gaststätte Stenen Hues stattgefunden. Preise wurden von CDU-Mitgliedern bzw. Ortsverband gestiftet. Der CDU-Ortsverband stockte die Startgelder auf 500 € auf, die jetzt der Fördergemeinschaft übergeben wurden. Sieger des Tuniers waren auf den Plätzen eins bis fünf Markus Mecking, Walter Jasper, Hans Lampen, Josef Elvermann und Martin Wietholt.
Quelle: Dorstener Zeitung (03.08.2004)
Baubeginn des Seniorenzentrums (WAZ 21.07.2004)
Lembeck. Mit den Erschließungsarbeiten für das neue Seniorenzentrum "St. Laurentius" im Lembeck fällt in der nächsten Woche der Startschuss zum Bau.
Was lange währt, wird endlich gut. Nach vielen Diskussionen über den Standort, Planung, Finanzierung bis hin zur Baugenehmigung ist für ein Objekt solcher Größenordnung ein Zeitraum von drei bis vier Jahren völlig normal.
Am Montag trafen sich Vertreter der Bauherren und der Ver- und Entsorgungsunternehmen, um letzte Abstimmungen für die Erschließungen abzusprechen, damit die Bagger anrollen können.
Anfang nächster Woche beginnt die Firma Günther aus Velen mit den Kanalarbeiten am BodelschwinghWeg. Von dort wird das Baugelände komplett erschlossen mit Gas-, Wasser-, Strom- und Telefonversorgung. Das Schmutzwasser wird in den dortigen Kanal eingeleitet.
Das Regenwasser soll über eine Zisterne, die zur Bewässerung der Außenanlagen dient, und einen Teich dem Lembecker Wiesenbach zugeführt werden. "Dies ist ökologisch sinnvoll und spart zudem Abwassergebühren", so Josef Mecking, Vorsitzender der Bauherrengemeinschaft "Betreutes Wohnen".
Die gesamte Bauzeit wird mit anderthalb bis zwei Jahren veranschlagt. Dies wird die angrenzenden Nachbarn und die Dorfidylle relativ wenig stören, zumal die Zufahrt über die östlich gelegene Baustraße erfolgt.
Störender sind die jetzigen Erschließungsmaßnahmen. Caritas-Geschäftsführer Klaus Schrudde: "Wir bitten die Nachbarn um Verständnis, der Bodelschwinghweg wird bis Ende der Sommerferien fertig und dann als Schulweg wieder nutzbar sein."
Der offizielle Baubeginn ist für Oktober vorgesehen.
Quelle: WAZ - 20.07.2004
Dixie und Swing am sonnigen Ärztehaus (Dorstener Zeitung 25.04.2004)
Ein erster Schritt, die leeren Kassen wieder aufzufüllen, war der gestrige Jazz-Frühschoppen vor dem Ärztehaus. 43.00 Euro hatte die Fördergemeinschaft des Seniorenzentrums Lembeck e.V. für den Bau eines Begegnungsraumes im geplanten Seniorenzentrum zur Verfügung gestellt. Der Erlös des Frühschoppens kam dem Verein für die weitere finanzielle Unterstützung des Bauvorhabens zugute.
Eigentlicher Anlass für den Frühschoppen war die Erweiterung des Ärztehauses. "Ich bin von dem Zuspruch überwältigt", freute sich Initiatorin und Eigentümerin Ursula Küsters über die Besuchermassen.
Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Lembecker Dixiland und Swing der "hot jazz gmbh". Die Jugendjazzband der Gesamtschule Schermbeck bot moderne Musik. An einem Stand informierte die Fördergemeinschaft über das Bauvorhaben. Hinter dem Ärztehaus werden neben dem Pflegeheim 24 Einheiten für Betreutes Wohnen errichtet..
Das 13.000 m² große Baugelände ist abgesteckt. Wer interessiert war, konnte es sich gestern ansehen. Architekt Ralf Badura erklärte die Bauskizzen. Zentral gelegen und rollstuhlgerecht werde das neue Zentrum. Gemeinsam mit Stefan Risthaus ist Ralf Badura für die Planung und Abwicklung zuständig.
Neben dem Förderverein gestalteten die Landfrauen und der Verein zur humanitären Unterstützung Not leidender Menschen in Afghanistans den Jazz-Frühschoppen. Früher hatte Gynäkologe Bashir Shure eine Praxis im Ärztehaus. Vor Jahren ging er nach Afghanistan, um die medizinische Versorgung von Frauen zu verbessern.
Viele Gäste konnten sich am Ende der Veranstaltung kaum losreißen. Der charmante Stil der "hot jazz gmbh" bannte sie. Mit faszinierend rauchiger Stimme sang Gabi Klammert-Apfelbeck. Nach Zugaben spielten die neun Musiker "Go Home". Der augenzwinkernde Humor kam an. Es war ein gelungener Vormittag. Der Erlös wird für die Einrichtung einer Kapelle im Seniorenzentrum und die Gestaltung der Außenanlagen genutzt.
Quelle: Dorstener Zeitung - 25.04.2004
Spendenmarathon geht weiter (Dorstener Zeitung 21.04.2004)
Vorstand und Beirat der Fördergemeinschaft des Seniorenzentrums Lembeck haben in der letzten Sitzung gute Fortschritte für das Seniorenzentrum Lembeck festgestellt.
Ein erweiterter Begegnungsraum mit Cafeteria konnte nur deshalb noch in die Bauplanung einbezogen werden, weil die Fördergemeinschaft ihren jetzigen Kassenbestand in Höhe von 43.000 " dem Seniorenzentrum zur Verfügung stellen konnte. Dank den Lembeckern, die das geschafft haben.
Doch weitere konkrete Aufgaben liegen noch vor der Fördergemeinschaft: Unterstützung zur Einrichtung und Ausstattung des Andachtsraumes, zur Einrichtung und Ausstattung des Begegnungsraumes mit Cafeteria, zur Gestaltung der Außenanlagen mit Ruhebänken, Brunnen- und Teichanlage. Die Fördergemeinschaft vertraut weiterhin auf die bewährte Hilfsbereitschaft der Lembecker. "Durch Eigenleistungen, Beiträge und Spenden kann trotz Sparzwängen durch das Landespflegegesetz das Ziel zur Errichtung einer offenen, freundlichen Einrichtung für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger weiterhin unterstützt werden", heißt es in einer Pressemitteilung.
Am Sonntag, 25. April, von 11 bis 14 Uhr wird vor dem Ärztehaus in Lembeck ein Jazz-Frühschoppen angeboten. Der Erlös soll der Fördergemeinschaft, die mit einem Infostand vertreten sein wird, zur Verfügung gestellt werden. Interessenten können sich durch Markierungen auf dem vorgesehenen Baugelände hinter dem Ärztehaus zur Lage der einzelnen Gebäude informieren.
Auch beim Tiermarkt am Sonntag wird die Fördergemeinschaft mit ihrem Infostand dabei sein.
Quelle: Dorstener Zeitung - 21.04.2004
Baustart im Herbst (Dorstener Zeitung 06.04.2004)
Die Erschließungsarbeiten für das Baugelände des geplanten Seniorenzentrum Lembeck sollen bereits in den Sommerferien durchgeführt werden. Die erforderlichen Rodungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Wie Caritas-Geschäftsführer Klaus Schrudde erklärt, habe der Kreis als zuständiger Träger der Altenhilfeplanung die Abstimmungserklärung für dieses Projekt bereits erteilt. Der Caritasverband sei als Bauträger jetzt bemüht, den Bauantrag für die Baugenehmigung noch vor den Sommerferien bei der Stadt Dorsten einzureichen. Da die Planung bereits im Vorfeld mit der zuständigen Behörde abgestimmt wurde, sei mit der Genehmigung und somit dem Baustart bereits im Herbst dieses Jahres zu rechnen.
Quelle: Dorstener Zeitung - 06.04.2004
Weiterhin Spenden benötigt (St. Laurentius Aktuell 03/2004)
Zur Zeit unterstützen 170 Mitglieder die Initiative der Fördergemeinschaft des Seniorenzentrums Lembeck. Erfreulich ist auch, dass bei besonderen Anlässen (runder Geburtstag, Sterbefall, Landjugendfest, Tiermarkt, Doppelkopftunier u.a.) durch Spenden an diese Senioreneinrichtung gedacht wird, obwohl Lembecker Bürger schon viele Projekte hilfsbereit fördern.
Die Planungen für das Seniorenzentrum mit Pflegeheim, Betreuten Wohnungen, Sozialstation wurden durch die Neufassung des Landespflegegesetzes verzögert. Trotzdem können alle Senioren, die schon auf einen Heimplatz warten, mit dem Baubeginn in wenigen Monaten rechnen.
Für die betreuten Wohnungen hat die Fördergemeinschaft mit Hilfe der Tageszeitungen, dem Internet und der Pfarrmitteilungen „aktuell“ Investoren gesucht. Hohe Renditen konnten nicht angeboten werden. Trotzdem können die Wohnungen finanziert werden. Schwieriger ist die Finanzierung des Pflegeheimes.
In öffentlichen Mitgliederversammlungen der Fördergemeinschaft wurden Vorschläge für das Raumprogramm der Lembecker Einrichtung gemacht. Großer Wert wurde auf einen freundlichen, gemütlichen Raum im Eingangsbereich für vielseitige Begegnungen gelegt. Alte und junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, miteinander zu spielen, zu sprechen, locker miteinander umzugehen. Chöre, Blasmusik, Spaßvögel könnten die Heimbewohner überraschen, Besucher und Heimbewohner könnten sich dort zum Kaffeeplausch treffen. Heimbewohner könnten in diesem Raum durch die sichtbare Verbindung mit der Außenwelt erleben, nicht vergessen zu sein. Allerdings muss wegen des Landespflegegesetzes dieser Begegnungsraum mit Cafeteria frei finanziert werden. Das gleiche gilt für einen Andachtsraum, der zur seelischen Erholung, zur Ruhe, zum Gebet einlädt.
Wenn also Lembeck eine freundliche, offene Senioreneinrichtung mit diesen Räumen erhalten soll, muss sich die Fördergemeinschaft zusammen mit dem Caritasverband und mit der Investorengruppe an einer Mitfinanzierung beteiligen. Diese Beteiligung wird sich vornehmlich auf die spätere Einrichtungsfinanzierung beziehen. Dafür braucht die Fördergemeinschaft weiterhin geldliche Unterstützung.
Die Fördergemeinschaft nimmt die großherzige Spende unseres neuen Pastors Alfred Voss zum Anlass, ihm für den Vertrauensvorschuss und für seine Ermutigung zu ihrer weiteren Arbeit zu danken.
Josef Breuer
Quelle: St. Laurentius Aktuell 03/2004
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