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Glasfaser-Infoabend auch in Lembeck gut besucht

Lembeck – Nachdem die Örtlichkeiten der Infoabende in Rhade und Östrich aus allen Nähten platzten, hatte die Deutsche Glasfaser kurzerhand den Lembecker Infoabend vom Dorfcafé in die Sport- und Kulturhalle am Schluerweg verlegt. Die Entscheidung war gut und rund 260 Glasfaser-Interessierte folgten der Einladung.

Rund 260 Interessierte besuchten den Infoabend. Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Ob Lembeck die Auffahrt ins weltweite Glasfasernetz erhält oder an der virtuellen Flaschenpost alter Kupferkabel kleben bleibt, entscheidet sich in der aktuellen Nachfragebündelung, die am 11.12.2017 endet.  Gestern Abend standen die Deutsche Glasfaser aus Borken zusammen mit Bürgermeister Tobias Stockhoff und WinDOR-Geschäftsführer und Lembecker Josef Hadick den vielen Gästen des Infoabends in der Sport- und Kulturhalle Rede und Antwort. Die erste positive Nachricht war, dass die Witte-Siedlung (Wittestraße) als Polygon mit in die erste Ausbauplanung geflossen ist. In der aktuellen Anfragebündelung sind Polygone (Ausbaubereiche) für Östrich, Rhade, Stuvenberg / Kaltenbach und Lembeck geplant. In kürze werden Gewerbegebiete folgen und wenn vom jetzigen Lembecker Bereich 40 % der Haushalte einen Glasfaseranschluss beantragen, kommt die Glasfaserleitung kommendes Jahr ohne die üblichen Anschlusskosten (ab 750,- €) in die teilnehmenden Häuser. Erst dann könne in Anbetracht der Wirtschaftlichkeit und mit Kostenbeteiligung der Anwohner über weitere Versorgungen der Randgebiete gesprochen werden. Glasfaser Deutschland arbeitet im Dorstener Raum ohne jegliche Bezuschussung und muss wie jedes andere Unternehmen wirtschaftlich agieren. In Städten und dicht besiedelten Dörfern können die Ausbaukosten durch die Anzahl der Verträge abgefangen werden, in ländlicher Region – Lembeck ist mit rund 5300 Einwohnern auf einer Fläche von 52.700 Quadratmetern recht weiträumig – sieht das anders aus. Gefragt ist hier aber auch die Bundespolitik, die nicht zuletzt im Wahlkampf das Thema Digitalisierung und Ausbau der medialen Infrastruktur propagierte.

Eine ausführliche Erklärung, wie Glasfaser funktioniert, wie schnell es sein kann und welche Technik zuhause benötigt wird, konnte Mirko Tanjsek von der Deutschen Glasfaser klar und deutlich schildern. Der normale DSL-Anschluss in Lembeck hat bestenfalls eine Downloadgeschwindigkeit von 16 Mbit (16.000 Kilobit oder 16.000.000.000 Bytes) pro Sekunde und eine Uploadgeschwindigkeit von 1-2 MB/s. Als Beispiel nenne ich hier mal die Veröffentlichung vom Video des Galaabends in der Lembecker Festwoche: Ein Full-HD-Video mit ca. 53 Minuten Länge und einem Datenvolumen von 6,3 GB: Der Upload durch Glasfaser würde ca. 5-10 Minuten dauern, der Upload durch die jetzige Leitung dauerte rund 11 (!) Stunden. Es wäre absolut der falsche Glaube, „mein Internet läuft ja jetzt ganz gut und mehr brauche ich nicht“. Die Geschwindigkeitsanforderungen an PC-Updates, Filmstreaming und Datenübertragung überhaupt wächst aber mit riesen Schritten und wer jetzt nicht reagiert, verbaut sich den Weg in die Zukunft. Sehr anschaulich präsentierte die Deutsche Glasfaser zwei Fotos, eines von der Papstwahl 2005 mit Papst Benedikt – der Petersplatz stand voll – und das andere Bild von der Wahl unseres jetzigen Papstes Franziskus im Jahre 2013 (ebenfalls voller Petersplatz). Im ersten Bild sah man hunderte Menschen und im zweiten Bild hunderte Menschen mit Smartphones, die die Botschaft sofort um die Welt schickten. Also eine mediale Änderung in nur 8 Jahren.

Aktuell liegen Lembeck und Rhade mit 5% (von 40%) Anmeldungen gleich auf, Östrich punktet zur Zeit mit 6% (von 40%) und der Stuvenberg / Am Kalten Bach ist mit 10% (von 40%) Spitzenreiter. Alle Infos und Vertragsmöglichkeiten gibt es auf www.glasfaser-dorsten.de

 

13.10.2017 – Lembecker.de – Frank Langenhorst

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