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Junggesellen stellten Maibaum auf (Fotoserie)

Lembeck – Am gestrigen Freitag trafen sich die Junggesellen Dorf nachmittags und zogen mit Bier und Trecker los um einen Maibaum zu schlagen.

Foto: Junggesellen Dorf

Die Lembecker Junggesellen haben nicht nur das Osterfeuer im Jubiläumsjahr professionell gemeistert, sie beweisen auch Traditionstreue, was den Maibaum auf unserem Kirchplatz angeht. Damit bedienen die Junggesellen eine lange und uralte Tradition, einen geschmückten Maibaum in der Ortsmitte für einen Monat, bis zum 1. Juni aufzustellen. Bei großer Teilnahme und mit der richtigen Ausstattung war dieses am Freitag auch relativ schnell bewerkstelligt, bevor es zum gemütlichen Teil ins Vereinslokal Böhmer ging.

Die Tradition des Maibaumes

Bei Maibäumen handelt es sich um meist große, hochstämmige, verzierte Bäume, die an zentralem Platz im Ort bei einer festlichen Veranstaltung aufgerichtet werden. Je nach Region – und sogar je nach Ort – kann die Gestaltung der Maibäume sehr unterschiedlich aussehen. In ländlichen Gebieten geschieht das Aufrichten per Muskelkraft, in weiten Teilen Bayerns z. B. grundsätzlich durch die Mitglieder des örtlichen Burschenvereins. Innerhalb der meisten Städte ist das mittlerweile untersagt, dort kommen im Hinblick auf die erhöhte Unfallgefahr Maschinen (Autokräne oder Holzvollernter) zum Einsatz. Traditionell wird der Maibaum in eine vorbereitete, befestigte Grube gestellt, in der er beim Aufrichten über eine schiefe Ebene gleitet und in der er anschließend sicher verkeilt werden kann. Vielerorts werden aber auch aus Aufwands- und Sicherheitsgründen wiederverwendbare Aufnahmen aus Stahl und Beton für das untere Ende des Baumes genutzt.

Entweder wird der Maibaum jedes Jahr neu gefällt, oder es wird über mehrere Jahre derselbe Stamm verwendet, dem eine neue Krone aufgesetzt wird. In Ostfriesland zum Beispiel wird der Stamm unter Wasser gelagert und jedes Jahr zum Mai wieder hervorgeholt. Meist werden die Stämme geschält und mit bunten Girlanden, Tannengrün oder Krepp-Papier geschmückt. Andernorts sind sie ohne Verzierung oder werden im Naturzustand mit Rinde belassen. Am oberen Ende wird der Baum meistens von einem Kranz und der grünen Baumspitze gekrönt.

Ein – nach bayerischen Traditionen – „richtig“ geschnürter (bemalter) Stamm hat in Bayern die Spirale von unten links nach oben rechts gedreht. Als Vorlage dienen dabei die bayerischen Rauten, die den weiß-blauen Himmel darstellen. In Franken sieht man die Bäume dagegen in weiß-rotem Streifendesign. (Quelle: Wikipedia)

Foto: Junggesellen Dorf
Foto: Junggesellen Dorf
Foto: Junggesellen Dorf
Foto: Junggesellen Dorf
Foto: Junggesellen Dorf
Foto: Junggesellen Dorf
Der Baum steht und das Bier ist gezapft. Die wohlverdiente Feierabendstärkung bei Ute und Martin Böhmer. Die Junggesellen verstehen was von “Geselligkeit” – Foto: Junggesellen Dorf

 

 

 
29.04.2017 – Lembecker.de – Frank Langenhorst

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