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Team Lembeck: Email von 22:55 Uhr (13.06.)

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Des einen Fluch, des anderen Seegen. Als die Windsurfer ihre Bretter schnappten und Richtung Meer spatzierten hätte man gewarnt sein können. Spätestens aber, als das Peleton die Weinberge von Banyuls hinter sich liess und sich Ihren Weg hinunter Entlang der Küste Richtung Perpingon suchte, wurde es zur bitteren Gewissheit. Der Wind speitschte über das Wasser in die Segel der Surfer und erbamungslos in die Gesichter der Protagonisten.
Es würde ein hartes Stück Arbeit werden, die 230km zurückzulegen.

Nicht umsonst hatte man sich am Abend zuvor auf eine frühe Startzeit geeinigt, um die psychologisch wichtige km Marke 130 bis zur Mittagspause zu erreichen. Gut so.

Es sah zunächst nicht danach aus, dass es pünktlich zum Mittagstisch gehen sollte, und als dann auch noch der Asphalt mehr an Paris – Roubaix, als an den Stadtcours von Monacco erinnerte, war es nur noch eine Frage der Zeit, wann beim wem zuerst das Material ermüdet.

Christian Kleeberg war es dann, der die Hand hoch riss und zum Boxenstopp zwang.

Gut das Heinz im Begleitfahrzeug immer in der Nähe war, und so konnte schnell das Laufrad gewechselt werden, wo sich die Speiche verabschiedet hatte.

Irgendwie hatte Petrus aber dann doch ein Einsehen mit den sportlichen Zielen des Team Lembeck, liess den Wind drehen, schickte die Surfer gen Strand und das Team Lembeck pünktlich zum Mittagstisch.

So sollte es mit den Windverhältnissen bleiben und am Ende des Tages war noch Zeit, die Rennmaschinen für die morgige Etappe fit zu machen (siehe Bild).

531km sind zurückgelegt, 20 Sattelstunden absolviert.

Wir bleiben dran. Bis Morgen.

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