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Woche des Glaubens in St.Laurentius Lembeck/Rhade vom 5.-13. März 2016

Die Zehn Gebote – Überholt oder Anleitung zum Leben?

Nicht wenige von uns tun sich schwer mit den Zehn Geboten, vor allem wenn wir sie als etwas wahrnehmen, was unsere Freiheit und damit unsere Lebensmöglichkeiten massiv begrenzt. Es können sogar Gefühle der Angst ausgelöst werden, wenn uns durch den Hinweis auf die Zehn Gebote vor Augen geführt wird, was für sündige Menschen wir doch sind.
Wenn wir die Zehn Gebote so verstehen, haben wir sie gründlich miss-verstanden; denn es geht gerade nicht um die Begrenzung unserer Freiheit, sondern darum, Freiheit zu ermöglichen und zu schützen.
Im hebräischen Urtext wird deshalb auch statt von „Geboten“ von „Worten“ (debarim) gesprochen. Damit sind Weisungen gemeint, die dazu beitragen sollen, dass menschliches Leben gelingt. Es geht also nicht einfach um Gebote, die immer in Gefahr sind, zu erstarren und damit wirkungslos zu werden, sondern um Lebensworte, die immer wieder neu vertieft, neu gedeutet und aktualisiert, und in unser Leben hineingeholt werden müssen.
Der Deka-log (Zehn Worte, der griechische Ausdruck für die Zehn Ge-bote) beginnt nicht mit einer Aufforderung, nicht mit einem Gebot, son-dern mit der Erinnerung daran, dass Gott Israel aus der Sklaverei befreit hat: „Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“ (Ex 20,2; Dtn 5,6) Und er hat das nicht getan auf Grund von guten Leis¬tungen, sondern allein aus bedingungsloser Liebe.
Die Antwort auf diese befreiende Botschaft heißt darum nicht: „Du sollst … – du sollst nicht …“, sondern „Du wirst … – du wirst nicht …“, wie es der hebräische Text genau genommen formuliert. Weil den Menschen die Freiheit geschenkt wurde, sollen sie, nein werden sie sich in ihrem Leben an diese Weisungen halten; denn sonst würden sie ja ihre Freiheit und damit auch die Freiheit ihrer Mitmenschen wieder aufs Spiel setzen. Wer erfährt, dass es Gott um die einmalige Wür¬de und Entfaltung aller Menschen geht, wird nicht mehr verantwortungslos sein Leben gestalten können.
Die Zehn Worte wollen eine Hilfe sein, das Wesentliche in unserem Leben, in unseren Beziehungen, in unserem Alltag zu erkennen. Sie möchten uns Mut machen, aus innerer Überzeugung heraus unser Leben zu gestalten.
Wir wollen allen Interessierten in der diesjährigen Woche des Glaubens die Gelegenheit geben, sich darüber auszutauschen, wie das eine oder andere der Zehn Gebote unserem Leben Richtung und Orientierung geben kann.
Sa 05. März

ST.EWALD 17.30 Uhr: Eucharistiefeier
ST.LAURENTIUSKIRCHE 19.00 Uhr: Eucharistiefeier

So 06. März – 4.Fastensonntag

ST.LAURENTIUSKIRCHE 09.30 Uhr: Eucharistiefeier, anschließend Fastenessen im Pfarrheim
ST.URBANUSKIRCHE 11.00 Uhr: Eucharistiefeier
Mo 07. März

ST.EWALD 20.00 Uhr: Gesprächsabend zum 3.Gebot
„Du sollst den Sabbat halten als Tag der Ruhe. Er ist Gott geweiht.“ (Pfarrer Zahn)

Die 08. März

ST.LAURENTIUSKIRCHE 19.30 Uhr: Abendlob

Mi 09. März

PFARRHEIM LEMBECK 20.00 Uhr: Gesprächsabend zum 4.Gebot „Du sollst Vater und Mutter ehren.“ (H. Zürrlein)
Do 10. März

ST.LAURENTIUSKIRCHE 19.00 Uhr: Eucharistiefeier

Fr 11. März

ST.EWALD 20.00 Uhr: Gesprächsabend zum 8.Gebot „Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.“ (Pfarrer Zahn)

Sa 12. März

06.30 Uhr: Gang in den Morgen

Lembeck:ST.LAURENTIUSKIRCHE
Rhade: PENNY – PARKPLATZ

Gemeinsames Ziel: Herz-Jesu-Kirche Deuten.  Dort (ca. 8.15 Uhr) Eucharistiefeier, anschließend gemeinsames Frühstück.
ST.EWALD 17.30 Uhr: Eucharistiefeier
ST.LAURENTIUSKIRCHE 19.00 Uhr: Eucharistiefeier mit der Gruppe Kontakte zum Thema der Woche

So 13. März – 5.Fastensonntag

ST.LAURENTIUSKIRCHE 09.30 Uhr: Eucharistiefeier
ST.URBANUSKIRCHE 10.30 Uhr: Eucharistiefeier, anschließend Fastenessen im CMH

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