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Leiter der Dorstener Feuerwehr verbietet Feuerwehrvideos / Update 3.6.: Stellungnahme der Stadt

Lembeck / Dorsten – Weil der Leiter der Dorstener Feuerwehr, Andreas Fischer sich sicher ist, dass „diese Videos nicht der Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr in Dorsten entsprechen.“ Hat er heute angeordnet, dass alle Dorstener Feuerwehrvideos zum Thema Cold Water Challenge aus dem Netz verschwinden müssen.“ Schon jetzt scheint diese zweifelhafte Amtshandlung zum Eigentor zu werden, denn in den sozialen Medien lassen die vielen Video- und Feuerwehrfans das nicht unkommentiert.

ff_challenge_absageFür den Raum Dorsten begann der Spaß am letzten Mittwoch, als die Feuerwehr Ohne (Niedersachsen) die Lembecker Feuerwehr nominierte, ein Cold-Water-Challenge-Video zu drehen und innerhalb 24 Stunden ins Netz zu setzen. Ein Anruf von Andreas Oendorf der Freiw. Feuerwehr Lembeck reichte und 10 Minuten später sind wir mit Kamera angerückt und haben den gelungenen Einsatz gefilmt und kurz drauf bearbeitet und auf Youtube, Lembecker.de und Facebook gestellt.

Zum Ende des Videos müssen 3 weitere Feuerwehren nominiert werden, die dann die selbe Aufgabe haben. Die Lembecker nominierten die Löschzüge Rhade, Lippramsdorf und Klein Reken, die auch promt mit ihren Videobeiträgen konterten. Wer es in der angegebenen Zeit nicht schafft, wurde zur Grillparty verdonnert und musste die Nominierer einladen. Ein Riesen-Spaß der die Sympathie der Feuerwehren mit kurzweiliger Unterhaltung unters Volk brachte. Rund 88.000 Ergebnisse liefert das Videoportal Youtube bei Eingabe der Suchbegriffe: „Cold Water Challenge 2014“ – der Megaspaß geht nicht nur kreuz und quer durch ganz Deutschland, er ist auch schon bei unseren europäischen Nachbarn angekommen.

„Bis auf eine Dorstener Feuerwehr-Einheit hatten inklusive beider Jugendfeuerwehren und des ABC-Zugs alle den Spaß mitgemacht, der zunächst nur als interne Sache gedacht war, im Internet aber durch die sozialen Medien verbreitet und von vielen Internet-Nutzern angeklickt worden war.“ Schreibt die Dorstener Zeitung, die heute Nachmittag bereits von dieser fragwürdigen Absage Wind bekam.

„Die Feuerwehr sei Teil der Verwaltung der Stadt Dorsten und müsse entsprechend nach außen dargestellt werden.“ – Dazu sagen wir nur HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH in Richtung Dorstener Feuerwehrleitung und Stadt Dorsten. Wir nominieren EUCH hiermit zum Titel „Spaßbremse 2014 – made in Dorsten“.

Update 03.06.2014: Nach hagelnder Kritik im Netz jetzt die Stellungnahme der Stadt Dorsten

So sieht übrigens die Stellungnahme der Stadt von heute aus: „Der durchaus raue Wettbewerb Cold Water Challenge der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten war mit niemandem abgestimmt – und auch nicht als Übung angemeldet. In Abstimmung mit der Stadt, deren Geräte ja im Einsatz waren, hätte die Dorstener Aktion ein schöner Werbe- und Spaßbeitrag sein können.“

Kommentar

Also wohl nur ein “Ich bin Chef und wurde vorher nicht gefragt – Problem”.. Deutschlandweit funktioniert das, wofür Dorsten und der Kreis Recklinghausen nicht fähig sind. Ein bitteres Armutszeugnis!

Und auch das “Feuerwehr-Magazin” berichtet aktuell über die Sturheit der Dorstener Behörden: http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/cold-water-challenge-in-dorsten-verboten-43574
Quelle: 02.06.2014 Lembecker.de – Frank Langenhorst & Dorstener Zeitung (Guido Bludau & Berthold Fehmer)

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