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Polizei warnt vor vorgetäuschten Autopannen

Lembeck – Eine vorgetäuschte Autopanne ist schwer zu erkennen. Eine Wulfenerin reagierte richtig, als sie am Samstag einen „gestikulierenden Mann“ vor seinem Auto mit eingeschaltetem Warnblinker, gegenüber dem Michaelisstift keinen Zugang gewährte.

blaulichtlemWie die Dorstener Zeitung heute schreibt, ereignete sich der Vorfall am letzten Samstag auf dem Bushaltestreifen gegenüber dem Michaelisstift an der Rhader Straße. Eine Wulfenerin kam von der A 31 und fuhr die Rhader Straße in östlicher Richtung. In Höhe des Michaelisstiftes wurde sie auf einen Mann aufmerksam, der wild gestikulierte und vor seinem Wagen mit eingeschaltetem Warnblinker stand. Da die Wulfenerin eine Panne vermutete, hielt sie an und der Mann versuchte sofort ihre Beifahrertür zu öffnen, die glücklicherweise verschlossen war. Als sie daraufhin die Seitenscheibe etwas öffnete wurde sie „von einem Schwall ausländischer Worte“ überflutet und fuhr daraufhin sofort weiter.
Ramona Hörst, Sprecherin der Polizei erklärte auf Anfrage der Dorstener Zeitung, dass die Autofahrerin alles richtig gemacht hat und verwies auf einen Vorfall vom Montag auf der Heidener Straße. Dort hatten gegen 13.40 Uhr drei Personen eine 46jährige Borkenerin angehalten und ihr einen vermutlich wertlosen Goldring zum Kauf angeboten. Sie lehnte ab und rief sofort die Polizei, die kurzerhand die drei Männer an Ort und Stelle kontrollierte. Im Auto der drei Dortmunder stellten die Beamten zahlreiche Goldringimitate sicher.
Diese Masche ist laut Auskunft der Pressesprecherin Ramona Hörst bekannt. Autopannen und Notlagen werden von den Tätern vorgetäuscht um Kontakt mit potentiellen Käufern aufzubauen. Die Polizei rät Distanz zu halten und möglichst schnell die nächste Polizeidienststelle zu informieren.

Quelle: Dorstener Zeitung / Lembecker.de

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