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Dorstener Kreativ-Fundbüro öffnet am 19. März die 5. Porte für Lembeck

Lembeck / Dorsten – Das Fundbüro für Stadtideen entstand im Januar unter der Regie von der Lembeckerin Marion Taube an der Ursulastraße 9 im ehemaligen Handarbeitsgeschäft von Krüger. „Wir möchten Euch einladen, einen frischen Weg mit uns in 2014 zu gehen, wir nennen ihn Korridor, von dort aus öffnen wir Porten, wagen einen unverbrauchten Blick, schärfen die Sinne, schauen in erweiterte Räume, machen womöglich Entdeckungen, haben ganz sicher gute Begegnungen“. Mit diesen Worten lud die Freitaube (Label von Marion Taube) zur Eröffnung der ersten Porte. Am 19. März ab 19 Uhr öffnet nun die 5. Porte und durchleuchtet Lembeck.

Foto: Fundbüro Dorsten - Marion Taube
Foto: Fundbüro Dorsten – Marion Taube

Die Porte Lembeck öffnet sich in die “Herrlichkeit”, aber wie herrlich ist es da oben im hohen Dorstener Norden, wie lebt es sich zwischen Wald und Wiese und einem Schloss als i-Tüpfelchen aller Herrlichkeit in einem Ortsteil, der fest in sich zu ruhen scheint. Dorsten, wo liegt das noch mal? Hier hat es die meisten noch tätigen Landwirte, 70 an der Zahl, 54 davon noch im Vollerwerb. Hier spielt die Musik mit der Harmonie und dem Spielmannszug nicht nur auf dem größten Schützenfest weit und breit, hier ist das Schützenfest das zentrale Fest im Terminkalender aller Lembecker, neben den Kirchenfesten und dem Tiermarkt natürlich, Ausnahmezustand, Krönungsmesse des Gemeindelebens. Eine bunte Unternehmerschar hält die örtliche Wirtschaft am Puls der Zeit, könnte gut sein, dass Lembeck mit all seinen Gewerken und Dienstleistern sich komplett autark aufstellen könnte, zwischen Metzgerei, Holzwirtschaft, Bauhandel, Elektrofachhandel, Lebensmittelversorgung, Ärzten, Ingenieurbüros, Gastronomie…. wie war das noch mal mit Kunst und Kultur? Großes Plattdeutsches Theater hat’s auf jeden Fall, wie gesagt ein geschichtsträchtiges Schloss, und darin und an zwei weiteren Außenstellen auch ein Heimatmuseum…

Als Gäste freuen wir uns u.a. auf Christel Heiming-Mechlinski, Unternehmerin des Jahres, Werner Kleine-Vorholt, Vorstandsvorsitzender des Schützenvereins, Thomas Weßeling, Vorsitzender des Heimatvereins Lembeck, Bernd Wiemeyer, der u.a. für das Modell einer Kinder- und Jugendkunstschule steht, Bernhard Heiming als Vorsitzender der örtlichen Landwirte, “Lembecker.de-Macher” Frank Langenhorst, Architekt Stefan Risthaus, Ingenieur Peter Cosanne und viele gute Geister aus Lembeck mehr…

Foto: Fundbüro Dorsten - Marion Taube
Foto: Fundbüro Dorsten – Marion Taube

 

MARION TAUBE
geboren 1963 in Dorsten, verheiratet, zwei SöhneMarion Taube studierte Kunstgeschichte, Politikwissenschaft und Sinologie an der Universität Hamburg und arbeitete parallel für den NDR und als freie Journalistin. Von 1990 bis 1999 war sie im Team der Internationalen Bauausstellung Emscher Park und verantwortete dort als Bereichsleiterin Kunst und Kultur u.a. das gesamte Thema der Landmarkenkunst und künstlerischen Interventionen im Raum. 2000 erhielt sie von Karl-Heinrich Müller einen Ruf auf die Museumsinsel Hombroich. Dort wirkte sie bis 2004 als erste Geschäftsführerin der Förderstiftung und Stiftung Museum Insel Hombroich und später als Gründungsdirektorin der Museumsneubaus von Tadao Ando auf der angrenzenden Raketenstation.

Seit 2005 arbeitet sie unabhängig, FREITAUBE heißt ihr Label für kreative Stadtentdeckung. Hier kann sie aus ihrem großen Erfahrungsschatz im Umgang mit einzigartigen Orten schöpfen: Sie entwirft Zukunftskonzepte aus ihrer leidenschaftlichen Freude an der Entdeckung verborgener Qualitäten im Raum heraus und nutzt dabei ihr natürliches Talent zur Stimulierung frischer Potentiale im Menschen. Ideen bekommen Glanz, weil sie ihnen Licht schenkt. Projekte gewinnen durch sie, weil sie zuvor die Menschen gewinnt. Sie denkt konsequent ganzheitlich, dabei geht ihre Arbeit vom Menschen aus und eröffnet darüber neue Räume.

Sie schreibt weiter philosophische Texte, erzieht die Söhne, berät Institutionen und Einzelpersonen im In- und Ausland, kooperiert mit Hochschulen, bestellt den großen Garten am Walde, lehrt immer wieder Kreativität an der Schnittstelle von Raumplanung und Architektur, publiziert Beiträge zur Kunst und Raumästhetik und fördert nach Kräften außergewöhnliche junge Künstler.

Marion Taube ist Mitherausgeberin der Denkschrift „Der Produktive Park“, Mitglied der Jury des „Tisa-von-der Schulenburg-Preises“ für junge Künstler und unterhält bei der ‚Dorstener Zeitung‘ ihr eigenes Interviewformat „Zum Tee bei…“, in dem sie die Persönlichkeit des Einzelnen als „erster Bürger“ seiner Stadt würdigt. Ein Format, das Raum gibt für individuelle Beziehungen zum Leben.

Link zur Homepage: FBFS – Fundbüro für Stadtideen

Quelle: Lembecker.de (Frank Langenhorst) & Marion Taube für Lembecker.de

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