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Abschied der Karmelitinnen nach 15 Jahren im Michaelisstift

LEMBECK – Ein Festgottesdienst zum Abschluss: Die Lembecker verabschieden heute die Karmelitinnen, die nach 15 Jahren das Michaelisstift in Richtung Hannover verlassen. Doch viele Lembecker kennen das Gebäude vor der Klosterzeit noch als Kranken- und Waisenhaus. Wer erinnert sich? Schreiben Sie uns!

Foto: Archiv Lembecker.de
Foto: Archiv Lembecker.de

1958 wird den Klemensschwestern ein Volkswagen für den Außendienst gestiftet. Vikar Wollbeck segnet es. Links im Bild die Bürgermeister Hatkämper und Menting (Erle), Dr. Geisthövel und Bürgermeister Lammers von Rhade. (Foto aus: Hans Hatkämper Lembecker Bilder aus alter Zeit, Bd. 1)

Das Michaelisstift, mit der Kapelle als Herzstück, hat eine wechselvolle Geschichte: Erbaut als Witwensitz und soziale Stiftung, diente das Ensemble rund um die von Johann Conrad Schlaun entworfene und 1727 eingeweihte Kapelle lange als Krankenhaus und Altenheim. Erweiterungsbauten in den Jahren 1833/34 hatten diese Nutzung möglich gemacht.

Bis 1969 übernahmen die Klemensschwestern die Pflege der Kranken. Im selben Jahr erfolgte die Umwandlung in ein Altenpflegeheim. Das Waisenhaus wurde 1977 geschlossen. Aus ökonomischen Überlegungen gab Graf von Merveldt am 13. Oktober 1995 auch die Schließung des Stiftes bekannt.

Hohe Heizkosten

Nach drei Jahren Vakanz brach mit dem Einzug der Karmelitinnen im Jahr 1998 eine neue Ära an: 11 Karmelitinnen aus Bonn-Pützchen zogen in das renovierte Michaelisstift ein. Auf Grund der hohen Heizkosten in dem alten Gemäuer, das im Besitz des Grafen von Merveldt ist, haben sich die 13 Schwestern nun entschlossen, ein neues Haus in Hannover zu beziehen.

„Die Menschen aus der Gegend haben eine ganz besondere Beziehung zu diesem Haus, denn einige sind ja hier im Krankenhaus geboren“, wissen die Karmelitinnen.

Deswegen möchten wir von den Lembeckern gerne persönliche Erinnerungen an Kranken- oder Waisenhauszeit erfahren. Welche Begegnungen haben Sie mit dem Haus und den Schwestern gehabt? Schreiben oder mailen Sie uns. Wir sind gespannt auf Ihre Berichte: Dorstener Zeitung, Südwall 27, 46282 Dorsten oder E-Mail redaktion@dorstenerzeitung.de oder info@lembecker.de

Quelle: Dorstener Zeitung (Anke Klapsing-Reich)

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