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LIG will sich Gedanken machen

Lembeck – Dass im Lembecker Dorfkern einiges im Argen liegt, das hat inzwischen und spätestens seit der Berichterstattung von Lembecker.de auch die Gewerbetreibenden dort beschäftigt.“Wir sind grundsätzlich auch der Ansicht, dass es zu einer negativen Entwicklung gekommen ist“, erklärt Jörg Erbguth, erster Vorsitzender der LIG (Lembecker Interessengemeinschaft).

joerg_erbguth„Wird Lembeck abgehängt?“ – unter dieser Überschrift berichtete am Donnerstag die Dorstener Zeitung aufgrund eines kritischen Forenbeitrages hier auf Lembecker.de, der hohe Wellen geschlagen hat. „Auch wir betrachten die vielen Leerstände mit Sorge“, sagt Jörg Erbguth (Foto). Seit einiger Zeit trifft sich die Werbegemeinschaft regelmäßig alle zwei, drei Monate zum Stammtisch. „Nach den Sommerferien wollen wir uns intensiver mit der Standortqualität in Lembeck beschäftigen“, kündigt er an und betont: „Eine gute Entwicklung gibt es nur dann, wenn Stadt, Eigentümer und Gewerbebetreibende zusammen arbeiten.“

“Nötiger Weckruf“

Im Forum von Lembecker.de ist der „Brandbrief“ eines Ur-Lembeckers, der die Diskussion ausgelöst hatte, zumeist auf Zustimmung gestoßen. „Recht hat er, im Ortskern wird nichts gemacht, schreibt ein Leser. Ein anderer bemängelt die „schlechten Busverbindungen“ im Dorf. Auch Georg Hüning meint, dass die Aussagen „sachlich richtig“ seien und weist darauf hin, dass das Geld nicht mehr so locker sitzt, als das es mal eben für eine Verschönerung oder eine Subventionierung im Dorf genutzt werden kann“.
Ein weiterer Leser schreibt: „Die Bauern können kaum noch was verdienen, da die Preise immer gesenkt werden und ihr wundert euch, dass sie neue Wege wie zum Beispiel Mastbetriebe versuchen? Wir stehen dazu, dass es uns im Moment nicht so gut geht, aber jeder erlebt mal Tiefen und Höhen“.

„Bravo an den Autor“, äußert sich Geschäftsmann Fritz Cosanne. „Dieser Weckruf ist dringend nötig. Ich hoffe, er bewirkt etwas“. Auch Nicht-Lembecker haben sich auf Lembecker.de in die Diskussion eingeschaltet. Ein Bürger aus Marl-Sinsen sieht Parallelen mit seinem Heimatort: „Wir haben vor ein paar Jahren etwas gegründet, was sich die „Sinsener Runde“ nennt. Und seither geht es bergauf“, gibt er als positives Beispiel an und wünscht den Lembeckern viel Erfolg.

Kiosk wird neu belebt

„Wir müssen schauen, was in unserer Nachbarschaft getan wurde, damit es dort gut läuft“, sagt LIG-Vorsitzender Jörg Erbguth. „Auch mit dem Rahmenplan in Rhade werden wir uns beschäftigen.“ Er ist offen dafür, möglichst viele Gruppierungen für eine „Lembecker Entwicklungsgesellschaft“ an einem Tisch zu bringen. Die im Forum angesprochene Behauptung, „in Lembeck arbeiten viele Vereine gegen- statt miteinander“, will er so jedenfalls nicht stehen lassen. „Ich weiß nichts von Diskrepanzen“, sagt der Anwalt, der an der Lembecker Schulstraße eine Anwaltskanzlei betreibt, aber in Haltern wohnt.
Ein erster Erfolg darf aber jetzt schon gemeldet werden: „Der ehemalige Kiosk „Dütt und Datt“ an der Wulfener Straße wird ab dem 1. November diesen Jahres neu belebt“. Die zukünftige Betreiberin Beate Neuhaus hat dieses nach dem Bericht von Lembecker.de direkt per Nachricht an uns über Facebook verkündet.

 

Quelle: Dorstener Zeitung (MK) & Lembecker.de (FL)

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