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Leerstände schaden dem Ortskern

Lembeck – Ein Ur-Lembecker, der lange in der Stadt gewohnt hat und dann wieder nach Lembeck zog, hat in einem ausführlichen Forenbeitrag seinen Frust von der Seele geschrieben und damit (hoffentlich) zum Nachdenken angeregt. Wenigstens hat er erreicht, dass wir heute einmal mit der Kamera auf Leerstandsjagd waren und auch Eigentümer telefonisch kontaktiert haben.

Mehr als 750 Zugriffe erfuhr dieser Forenpost mit der Überschrift: „Lembeck oder Wünsche nicht, etwas anderes zu sein als was du bist, aber versuche, dies so gut wie möglich zu sein“ in den ersten 36 Stunden der Veröffentlichung im Forum auf Lembecker.de. Der Verfasser, der namentlich nicht genannt werden will, beklagt sämtliche Missstände in unserem Dorf und benennt mit Steuergeldern subventionierte gigantische Mastbetriebe im Gegenzug zu still sterbender Gastronomie. Zitat: „Übrigens haben in diesem Jahr junge Lembecker Abitur gemacht, die nicht mehr wissen, dass man im „Brauhaus“ tatsächlich mal Bier trinken konnte… Wahrscheinlich gehen sie davon aus, dass diese verfallene Ruine schon von Anbeginn der Zeiten als Alleinstellungsmerkmal zu Lembeck gehört wie das Schloss oder die Kirche.“

Grund genug, um einmal mit der Digicam durch unser vermeintliches Geisterdorf zu ziehen und auch mal Eigentümer und Mieter diverser Immobilien zu fragen.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Seit 1810 steht in bester Lage von Lembeck das Brauhaus, das einmal unter dem Namen „Altes Brauhaus“ ein gut laufendes Hotel mit Gaststätte und Festsaal beherbergte. Nach einem Besitzerwechsel in den 1980er Jahren wurde die Gastronomie fortgeführt und im hinteren Bereich eine Imbiss eingerichtet. Ende der 1980er Jahre hat ein Investor das komplette Erdgeschoss zu einer Jugendkneipe mit Disco umgebaut, die sich seinerzeit als Publikumsmagnet bewährte und einen Wochenendausflug in fernere Discos unnötig machte. Durch schlechte Bewirtschaftung und nicht genehmigter Wohn- und Geschäftsräumeerweiterungen war das Ende aber Anfang der 1990er Jahre besiegelt und für ca. 1 Jahr fungierte die ehemalige Gaststätte als Videothek. Abgesehen von der Pizzeria im hinteren Teil des über 200 Jahre alten Gebäudes, steht das gesamte Haus seit ca. 22 Jahren leer und wird aufgrund von Baumängeln und verschärfter Brandschutzverordnungen wohl nur noch einem Bagger zum Abriss dienen.

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Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Der einzige Mieter des Brauhauses ist die Pizzeria Sicilia auf der Rückseite des antiken Gebäudes. Wer also Interesse am Brauhaus hat, kann sich über die Telefonnummer der Pizzeria (02369-77626) die Kontaktdaten des Eigentümers geben lassen.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Bis zum letzten Jahr der Mittelpunkt örtlicher Gastronomie mit sehr guter Küche und langjähriger Tradition im Lembecker Dorfkern.
Die Geschichte des „Stenen Hues“ lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. 1818 erhielt der Metzger Johann Wilhelm Mast die Konzession für eine Schankwirtschaft. Der Name Mast wurde durch den Namen Krampe abgelöst, weil kein männlicher Erbe geboren war. Heinrich, der einzige männliche Erbe Der Krampe-Linie, ging zu den Steyler Missionspatres und verstarb in China. So erbte seine Schwester den Besitz und heiratete den Schneider Leo Langenhorst. Nun hieß es nicht mehr Metzgerei und Gaststätte, sondern Gaststätte und Maßgeschäft. Auch die beiden nächsten Nachfolger -Sohn Bernhard und Enkel Leo- erlernten das Schneiderhandwerk und führten die Firmenbezeichnung Gaststätte und Maßgeschäft weiter. 1969 wurde die Schneiderei aufgegeben und aus der Werkstatt im linken Trakt des Hauses (Bahnhofstraße 4) entstand eine Imbissstube. Durch den Wechsel der Familiennamen hat sich der Beiname “Stenen Hues” bis in die heutige Zeit erhalten, obwohl sich seit 1818 niemand so geschrieben hat. Bei der Renovierung im Jahre 1971 wurde dieser Name sichtbar gemacht nach der Redewendung: Eh goh es eben no Stenen Hues.
1980 begann Urenkel Bernd eine Lehre als Koch. Im Jahr 1987 wurden die Räumlichkeiten an der Bahnhofstraße aufgegeben und das Restaurant zog um zur Laurentiusstiege, auf die andere Seite des Kirchplatzes, wo man größere Räumlichkeiten hatte. Hier wurde aus der Imbisstube und Gaststätte ein Restaurant mit Saalbetrieb, der leider im letzten Jahr aufgrund zu hoher Haltungskosten geschlossen werden musste. Das komplette Gebäude steht jetzt leer und sucht einen Nachmieter oder Käufer.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Ebenfalls leer stehen in guter Lage am Busbahnhof zwei Ladenlokale, die vormals als Restaurant und Eisdiele fungierten. Das Restaurant wurde von Bruno Scroccu geführt, der erfolgreich investierte und sein Restaurant nach gründlicher Renovierung im ehemaligen „Drieks Bürken“ am Parkplatz Bügers neu eröffnete. Hier haben sich Mut und Investition gelohnt und das Italienische Restaurant läuft sehr gut. Wer Interesse an den beiden Ladenlokalen an der Schulstraße hat, darf sich gerne im Copyshop bei Herrn Schröter melden, der die Schlüssel besitzt und nach unserer Anfrage auch vermitteln würde.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Die ehemalige Schleckerfiliale in Lembeck war gut sortiert und gut besucht. Die bundesweite Schleckerpleite und auch die Pleite des geplanten Nachfolgers Dayli hinterließen zahlreiche leere Ladenlokale, die teilweise bis heute keine Nachmieter gefunden haben. Der Hauseigentümer und Vermieter des Lembecker Ladenlokales, Heinz Tiemann hat schon sämtliche Bemühungen angestrengt, um eine andere Drogerie, Eisdiele oder Sonstiges für dieses Ladenlokal im Lembecker Zentrum zu finden – bisher leider vergebens, weil mögliche Investoren sich meistens daran stören, dass Lembeck nur rund 5000 Einwohner hat. Heinz Tiemann begrüßte im persönlichen Gespräch die Aktion von Lembecker.de und ist für jeden Interessenten unter der Telefonnummer: 02369-76200 zu erreichen. Das Ladenlokal im Erdgeschoss ist 270 Quadratmeter groß und über einen Aufzug ist das 150 Quadratmeter große Lager im Keller erreichbar, das auch eine eigene Zufahrt für Anlieferungen bereit stellt.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Mitbewerber und zunehmende Bestellungen bei Versandapotheken im Internet führten zur Schließung dieser Traditionsapotheke an der Wulfener Straße zum 31.12.2012.

Die Hirsch-Apotheke Lembeck war die älteste Apotheke Dorstens

Im Jahre 1893 ersuchte die Regierung in Münster, den Apotheker Brinkmann in Borken um Mitteilung, unter welchen Umständen er bereit sei, eine in Lembeck zu errichtende Zweigapotheke zu übernehmen. Nachdem Apotheker Brinkmann dem Plan zugestimmt hatte, und dieser amtlich genehmigt wurde, konnte im Giebel des Hauses Gülker-Cosanne eine Zweigapotheke in Lembeck errichtet werden. Apotheker Brinkmann wurde am 24. Mai 1894 vom Oberpräsidenten die Konzession zum Betrieb der Zweigapotheke in Lembeck verliehen. Die Konzession musste immer erneuert beim Kreisarzt gestellt werden, denn sie bestand nur für drei Jahre. Die Lembecker Zweigapotheke war zuständig für Lembeck, Wulfen, Rhade, Klein-Reken und Groß-Reken. Am 1. Februar 1906 wurde erstmals über den Amtsmann Koch in Wulfen ein Antrag auf eine Vollapotheke an den Kreisarzt gestellt. Der Umsatz war zu gering, und die Gemeinde musste laufend die Apotheke sogar noch geldlich unterstützen um diese zu erhalten. Darum wurde der Antrag auf eine Vollapotheke abgelehnt.

Der Apotheker durfte das Haus nicht verlassen, er musste jederzeit anzutreffen sein. Ab 1910 durfte der Apotheker mit Erlaubnis des Kreisarztes am Donnerstag von 14 bis 22 Uhr außer Haus gehen, musste sich aber in näherer Umgebung aufhalten, so dass er erreichbar war. 1912 wurde der Antrag auf eine Vollapotheke wieder abgelehnt – zu wenig Umsatz hieß es. Auch Hervest-Dorsten und Holsterhausen hatten noch nicht mal eine Apotheke.

1918 ging der Apotheker Wanzen nach Hervest-Dorsten. Gleichzeitig stellte er einen Antrag auf Entlassung von Karl Hagedorn aus dem Militärdienst. Apotheker Hagedorn war Sanitätsunteroffizier in einem Feldlazarett. Die Apotheke wurde von Hagedorn übernommen, aber noch als Filialapotheke. 1919 konnte der Besitzer Brinkmann die Unkosten der Lembecker Apotheke nicht mehr decken, weil das Geld knapp wurde. 1920 bekam Apotheker Hagedorn als Ausgleich 100,- DM Zuschuss von der Gemeinde. 1923-1924 bezahlte die Gemeinde inflationsbedingt monatlich:
Dezember: 61.400.000.000.000 RM
Januar: 46.800.000.000.000 RM
Februar: 40.000.000.000.000 RM
Dann wurde der Monatszuschuss nach dem Wert des Zentners Getreide bezahlt. Die Medikamente waren so teuer, dass Apotheker Hagedorn kaum welche einkaufen konnte, denn das Geld war aufgrund der Inflation entwertet.
In dieser Zeit war somit eine Krankheit ein besonderes Risiko. Da die zur Verfügung gestellten Räume in dem Hause Gülker-Cosanne zu klein wurden, erwarb man ein Besitz des Grafen von Merveldt. Die Apotheke wurde nach Genehmigung auf das erworbene Grundstück der Wulfener Straße 34 verlegt und vergrößert.

Als Apotheker waren in der Lembecker Zweigapotheke seit ihrer Gründung tätig:
1) Apotheker Lübke
2) Apotheker Kamman
3) Apotheker Fransken
4) Apotheker Wanzen
5) Apotheker Hagedorn
6) Apotheker Kleiber
7) Apothekerin Brunn

Am 5. Februar 1937 wurde vom Oberpräsidenten der Provinz Westfalen in Münster die Umwandlung der bisherigen Zweigapotheke in eine Vollapotheke angeordnet. Apotheker Hagedorn war bereit, die Apotheke zu übernehmen, da er das Grundstück samt Haus, in welchem sich die Apotheke befand, schon im Jahre 1920 käuflich erworben hatte und somit die Umwandlung für ihn keine Schwierigkeiten brachte. Er erhielt am 9. Juli 1937 die Genehmigung zum Umbau und am 6. Mai 1938 die Konzession zur Führung der Hirsch-Apotheke in Lembeck. Ab dem 1. Januar 1958 pachtete Apotheker Gerhard Kleiber, der bislang in Grossgartach bei Heilbronn eine Filialapotheke geleitet hatte, die Hirsch-Apotheke. Nach dem Tod von Karl Hagedorn im Juni 1960 wurde die Apotheke auf den Namen des Apothekers Gerhard Kleiber übertragen.

Seit Oktober 1993 wurde die Hirsch-Apotheke von Kleibers Tochter Dagmar Brunn geleitet, die seit September 2008 Besitzerin der Hirsch-Apotheke war. Gerade mal 1 Jahr alt kam sie als Älteste von 4 Töchtern mit den Eltern nach Lembeck, wo sie aufwuchs und die damalige „Volksschule“ besuchte. Nach der Ausbildung zur PTA und anschließendem Pharmaziestudium in Münster, zog es sie wieder nach Hause um die Apotheke des Vaters zu übernehmen. „Ich bin und bleibe eine Frau der traditionell verwurzelten Landapotheke“.
Dagmar Brunns besondere Leidenschaft galt der Homöopathie und Naturheilkunde, wo sie eine spezielle Weiterbildung absolviert hat. Sie hielt regelmäßig Vorträge zu diesem Themenkreis, persönliche Beratungstermine konnten abgesprochen werden.

Nach reiflicher Überlegung gab sie zum Ende des vergangenen Jahres die Apotheke auf und der Eigentümer verkaufte das Haus an Dirk und Hermann Bügers. Diese planen eine Komplettrenovierung und könnten sich auch zukünftig ein Geschäftslokal im Erdgeschoss vorstellen. Eine individuelle Größe und Aufteilung ist noch möglich, weil die Renovierungsarbeiten gerade erst begonnen haben.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Direkt neben der ehemaligen Hirsch-Apotheke gab es mal einen Kiosk, der unter dem Namen „Dütt und Datt“ von Familie Liebenau in einer Zeit eröffnet wurde, als man vom Verkauf von Süßigkeiten, Zigaretten, Zeitschriften und Getränken noch Leben und Miete bezahlen konnte. Heute werden solche Sachen an jeder Tankstelle nebenbei verkauft und ein Einzelunternehmen würde damit keiner Wirtschaftsprüfung stand halten. Diverse Nachfolger versuchten ihr Glück bevor ein auswärtiges Ehepaar es mit einer Pizzeria- und Dönerimbiss versuchte. Dieser Imbiss mit dem Namen „Schmackofatz“ eröffnete im März 2010 und war aufgrund fehlender wirtschaftlichen Vorrausplanung schneller geschlossen, als die meisten Lembecker davon erfuhren. Eine letzte Vermietung vereinte eine, bis jetzt noch plakatierte Seniorenbetreuung, Bügelservice und Trockenbaufirma an der Adresse Wulfener Straße 36. Das komplette Wohn- und Geschäftshaus kann ab sofort wieder gemietet werden.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Dieses antike Fachwerkhaus von 1880 an der Schulstraße beherbergte die erste Lembecker Dorfschule und war danach lange Jahre das Wohn- und Geschäftshaus mit Ladenlokal der Familie Bendig, die sich auf An- und Verkauf von Antiquitäten spezialisiert hatte. Aktuell steht das 2002 renovierte Haus mit 228 Quadratmetern Grundstück für einen Preis von 128.000 € + Prov. des Immobilienmaklers zum Verkauf. Die Grundfläche des Gebäudes beträgt bei einer Wohnfläche von ca. 100 Quadratmetern ca. 12 m x 12 m und die Immobilie ist über Immobilienscout24.de zu erwerben. Hier wäre ein kleines Cafe bzw. Künstlercafe vorstellbar.

Alle genannten Immobilien sind möglicherweise nur ein Teil des Gesamtangebotes und viele Lembecker hoffen auf eine schnelle Vermarktung zur Aufwertung ihrer heimischen Ortsmitte.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

„Dust in the Wind“ – Wer das Lembecker Geschäftszentrum an der Schulstraße mit dem Auto besucht, sollte es möglichst vor dem Besuch einer Waschstraße tun. Auch dieser Ascheparkplatz mit Sandsturmeffekt lädt nicht unbedingt zum entspannten Shoppen ein.

Zitat aus dem Forum: „Warum ist das so? Warum kann man kleine, inhabergeführte Läden nicht im Dorf halten? Warum kann man für Filialschließungen, wie z.B. die Drogerie, keine Ersatzmieter bekommen? Ab wann wirken sich diese Leerstände und das damit einhergehende trostlose Bild des Dorfkerns auch auf die harten Fakten aus, wann also sinkt z.B. der Mietpreis oder der Preis für Bauland? Wie viel Einschränkung bedeuten die vielen neuen Ställe in den Außenbereichen für die Naherholungsqualität? Wie lange will das Dorf eigentlich noch darauf warten, dass „Die da auf´m Amt“ ihren Arsch hoch kriegen?

Oder einfacher: Wann bekommen die Lembecker ihren Arsch hoch? Wann werden Ideologien überwunden, wann wird das eine große Ziel – fernab von sonstigen berechtigten oder auch nur scheinbar berechtigten Vorbehalten – in Angriff genommen? Wann wird also die direkte Nachbarschaft mit der größtmöglichen Lebensqualität versehen? Was kann jeder Einzelne tun? Was kann die Politik tun? Wer fragt die Lembecker Vertreterinnen und Vertreter im Rat der Stadt oder im Kreistag? Was tun sie für Lembeck, besser: für die Bürger von Lembeck?

Lembeck hat den Anschluss verloren, die Frage ist nur noch, wann wir das einsehen und uns geschlossen dagegen wehren. Die Zeit des Aushaltens ist vorbei, es ist genau das Dorf, was wir daraus machen, jeder von uns!“

Kommentar in einer Emailzuschrift an Lembecker.de:
“Es ist sehr schwierig, in Lembeck “die Leute unter einen Hut” zu bekommen. Wenn man gute Vorschläge macht, wird man zunächst einmal nieder gemacht. Da muss wahrscheinlich erst ein “schlauer Professor”, der viel Geld kostet, geholt werden, damit dieser dann schlechtere Vorschläge unterbreitet. – Ich teile aber die Meinung des Forenpost-Autors, dass hier eine “konzertierte Aktion” dringend notwendig ist. “

Hier geht es zum besagten Forenbeitrag.

Quelle: 19.07.2013 – Lembecker.de – Frank Langenhorst

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