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Zwei Existenzgründer realisierten eine anspruchsvolle Geschäftsidee

Lembeck – Ganz im Norden von Lembeck gibt es ein Geschäft, das nicht nur die Herzen von Freunden der Kochkunst höher schlagen lässt. Wo heute Individualisten ihre Küchenträume realisieren, haben vor knapp drei Jahren zwei Existenzgründer ihren eigenen Traum von der „Küchen-Scheune“ wahrgemacht.

Foto: kuechenscheune.de
Foto: kuechenscheune.de

Die Initialzündung erfolgte bei einem Familienfest. „Mein Onkel sprach von seinem Wunsch, sich auf eigene Füße zu stellen“, erzählt Heike Schulze Bäing „da habe ich spontan gesagt: Ich bin dabei!“ Josef Hintemann, der zwei Jahrzehnte lang als Küchen-Fachmann im Wohnzentrum Wulfen tätig war, hatte schon zuvor seine Nichte für diesen Beruf begeistert. So entstand nun ein ideales Gespann für das Wagnis Selbstständigkeit.

Starter-Center

Doch von jetzt auf gleich geht so etwas nicht. Die beiden sind bis heute dem Starter-Center dankbar: „Gründliche Beratung ist ganz wichtig. Wir haben auch Existenzgründer-Seminare belegt und einen Unternehmensberater beansprucht“, sagt Heike Schulze Bäing. „Und ich empfehle jedem, erst daheim zu besprechen, wie der höhere Zeit- und Arbeitsaufwand mit dem Familienleben vereinbart werden kann. Meine Kinder haben für mich immer noch höchste Priorität vor dem Geschäft“. Aus eigener Erfahrung gibt’s noch weitere Tipps für Existenzgründer.

Die Geschäftsidee muss stimmen, die richtige Marktlücke gefunden werden. Josef Hintemann: „Wir konkurrieren nicht mit Ikea oder Ostermann. Bei uns kann man auch Küchen für 10.000 Euro bekommen, aber wir bieten vor allem moderne Designküchen an, maßgeschneidert für die individuellen Bedürfnisse.“ Kostenpunkt: Zwischen 20.000 und 30.000 Euro.

Ohne Eigenkapital geht nichts

Ohne Eigenkapital geht gar nichts. Heike Schulze Bäing: „Man kann nicht alles fremd finanzieren und sich von Monat zu Monat hangeln. Ideal ist es, wenn man die ersten fünf Jahre überbrücken kann. Wir sind dabei auf einem guten Weg!“

Die Kunden müssen auf das Angebot aufmerksam gemacht werden. Heike Schulze Bäing: „Das Internet ist für uns ein Segen. Fast noch wichtiger ist die Mundpropaganda. Zufriedene Kunden und Küchen, die Besucher neugierig machen, sind die beste Werbung.“ Aber auch traditionelle Anzeigen oder Kultur-Events locken potenzielle Kunden an.

Standort und Räumlichkeiten sind von großer Bedeutung. Josef Hintemann: „Beim Vorbeifahren wurde ich nahe des Hauses Nordendorf auf die Lagerräume einer ehemaligen Schlachterei aufmerksam. Wir haben sofort gemerkt, dass wir hier unsere Gestaltungs-Ideen optimal umsetzen können.“ Die Fassade blieb erhalten, innen brachte Heike Schulze Bäing Design und Funktion perfekt unter einen Hut. Einziger Wermutstropfen: „Das Haus liegt ein wenig abgelegen. Und die Behörden erlauben uns keine größeren Schilder, Fahnen oder Hinweise an der Durchgangsstraße.“

www.kuechenscheune.de

Quelle: Dorstener Zeitung (Klaus-Dieter Krause)

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