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Feuerwehr Dorsten & Lembeck helfen jetzt doch im Hochwassergebiet

Lembeck / Dorsten – Tagelang saßen sie quasi auf gepackten Koffern, in der Nacht zu Freitag kam dann doch der Einsatzbefehl: 21 Feuerwehrleute aus dem Raum Dorsten helfen in den nächsten Tagen im Elbe-Hochwassergebiet.

Eine Stunde nach Mitternacht war es mit dem Schlaf für die freiwilligen Einsatzkräfte der Dorstener Feuerwehr vorbei. Am frühen Freitagmorgen ging es nach nur wenigen Stunden Vorlauf auf, um im Hochwassereinsatz gegen die Elbe-Fluten zu helfen.

Bereits am Montag wurden Einsatzkräfte für diese überörtliche Hilfe in Reihen der Freiwilligen Feuerwehr gesucht und auch gefunden. Die Kräfte standen bereits ab mittags zur Verfügung, wurden aber nicht abgerufen. Und in den Tagen danach sah es dann eigentlich so aus, als würde diese Hilfe auch nicht mehr benötigt.

Eine Woche im Einsatz

Doch dann kam alles anders: Per Funkmeldeempfänger wurden alle Dorstener Feuerwehr-Einheiten in der Nacht zu Freitag geweckt, weil noch weitere Helfer gesucht wurden, die rund eine Woche lang abkömmlich sind. Insgesamt 131 Hilfskräfte auf dem Kreis Recklinghausen packen nun in Havelberg im Landkreis Stendal (Sachsen-Anhalt) mit an, um einen gebrochenen Deich zu sichern und die dort tätigen Helfer zu unterstützen bzw. auszulösen, da sich diese an ihrer körperlichen Belastungsgrenze befinden.

Die 21 Dorstener Wehrleute kommen aus den Löschzügen Lembeck, Hervest I, Hervest-Dorf, Altstadt, Holsterhausen und Altendorf-Ulfkotte. “Die Menschen in Dorsten müssen natürlich keine Sorgen haben”, sagte Feuerwehr-Sprecher Markus Terwellen am Morgen. “Der Brandschutz ist weiterhin in vollem Umfang gewährleistet.”

Quelle: Dorstener Zeitung (Guido Bludau und Stefan Diebäcker)

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