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Ferrari flog bei Unfall auf der A 31 mehrere Meter durch die Luft

Lembeck / Schermbeck – Bei einem Unfall mit einem geliehenen Ferrari haben sich am Donnerstagabend auf der A 31 zwischen Schermbeck und Lembeck zwei Männer schwer verletzt. Der Sportwagen soll Zeugenaussagen zufolge mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden sein.

Am späten Donnerstagabend ist es auf der A 31 zwischen den Anschlussstellen Schermbeck und Dorsten Lembeck zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 21.35 Uhr fuhren zwei Männer, ein 38-jähriger aus Borken und sein 34-jähriger Beifahrer, mit hoher Geschwindigkeit mit einem geliehenen Luxussportwagen auf der BAB in Fahrtrichtung Emden, als sie aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über den Ferrari (F 599 edo competition) verloren.

Der Sportwagen prallte gegen die Mittelschutzplanken, schleuderte zurück über beide Fahrspuren gegen die rechten Schutzplanken, durchbrach sie und hob anschließend ab. Das Fahrzeug flog nach Zeugenaussagen regelrecht etliche Meter durch die Luft, bevor er kopfüber in den rund acht Meter tiefen Straßengraben landete.

Ersthelfer befreiten beide Insassen aus dem teuren Unfallwrack und versorgten sie zusammen mit dem Rettungsdienst der Feuerwehr. Nach der Behandlung durch einen Notarzt kamen beide Insassen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Die schwierige Bergung des völlig zerstörten Ferraris dauerte bis nach Mitternacht. Für die Dauer der Arbeiten blieb der rechte Fahrstreifen der A 31 gesperrt. Es entstand nach Angaben der Autobahnpolizei ein Sachschaden von rund 80.000 Euro.

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Quelle: Dorstener Zeitung (Guido Bludau und Karim Laouari)

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