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Alexander Prinz von Anhalt pendelt zwischen Lembeck und Hollywood

Lembeck / Stuttgart – Alexander Prinz von Anhalt aus Lembeck äußert sich Donnerstagabend in der Talkshow “Nachtcafé” zum Thema „Was wir verdienen, was wir bekommen“. Seit einigen Wochen wohnt der Prinz bei uns in Lembeck.

prinz_alexanderWir arbeiten und bekommen Geld dafür – scheinbar einfach. Dafür nehmen viele Menschen Einiges in Kauf: Sie fahren täglich hunderte Kilometer, arbeiten als Krankenschwester an der Belastungsgrenze oder von früh morgens bis in die späte Nacht. Oft leidet das Privatleben darunter, viele bekommen die Arbeit nicht mehr aus dem Kopf oder sehen ihre Kinder nur am Wochenende. Reicht Bezahlung alleine aus, um diese Kompromisse einzugehen, um mit Hingabe bei der Arbeit zu sein?
Forscher sagen nein: Nur die wenigsten arbeiten fürs Geld – die große Mehrheit für Werte wie Anerkennung und Wertschätzung. Und für den Glauben, einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Bekommen Arbeitnehmer diese Werte vermittelt, laufen sie zu Höchstleistung auf: Sie schuften bis zum Umfallen, machen unbezahlt Überstunden und sind auch sonst nicht zu bremsen – selbst für zu geringen Lohn. Manch andere dagegen erhalten einfach so viel Geld, dass man sich fragen muss, ob das Verhältnis von verdienen und bekommen nicht völlig aus den Fugen gerät.

Welchen Wert hat unsere Arbeit? Werden wir gerecht bezahlt? Darf man in einer Leistungsgesellschaft Fehler machen? Wäre es nicht schön, wenn alle zufrieden mit ihrer Arbeit wären?

Als Talkgäste wird neben Herbert Henzler (war als Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey), Sina Trinkwalder (hat Millionen verdient, doch nach vielen erfolgreichen Jahren mit der eigenen Werbeagentur stellte sich die 34jährige die Sinnfrage: „Wozu immer mehr Geld scheffeln?“), Ralph Boes (Langzeitarbeitsloser), Nils Ole Oermann (Professor für Wirtschaftsethik), Peter Zudeick (Journalist und Satiriker) und Inge Roth (Familienhelferin) auch Alexander Prinz von Anhalt erwartet. Der Adoptivsohn von Frédéric Prinz von Anhalt, der seit kurzem in Lembeck wohnt, vertritt die Meinung: „Jemand, der in seinem Leben nichts leistet, hat es nicht verdient, vom Sozialstaat unterstützt zu werden.“

Moderator Wieland Backes diskutiert: „Was wir verdienen, was wir bekommen“, im Nachtcafé am 3. Mai um 22 Uhr, im SWR Fernsehen. Wiederholungen sind geplant für Samstag, 4.Mai, 11.35 Uhr, sowie Dienstag, 7. Mai, 23.30 Uhr.

Quelle & Foto: Lokalkompass Dorsten / Stadtspiegel (Olaf Hellenkamp)

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