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Es wird gespielt, nicht gedaddelt

Lembeck. Stefan Breuer hat schon 29 Spiele erfunden. Die eignen sich gut zum Fest.

Väter, die mit ihren Kindern spielen, sind in den Augen des Nachwuchses die Allergrößten. Väter, die dann auch noch selbst Spiele erfinden, nehmen im Ansehen der Kinder den Spitzenplatz ein. Besser geht’s nicht.

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Der Spieleerfinder: Stefan Breuer (Foto © : Frank Langenhorst)

So ist es auch bei den Breuers. Zwei der vier Sprösslinge, Judith (11) und Pia (8), platzen fast vor Stolz, dass Papa Stefan seinen Kopf für die gemeinsame Kreativität einsetzt. 29 Spiele hat der Lembecker inzwischen schon erfunden, zwei davon sind mittlerweile auf dem Markt erhältlich. Und die Ideenquelle sprudelt eifrig weiter. „Es macht einfach Spaß“, sagt der 42-Jährige.

Regelmäßige Spielerunden

Gespielt wird regelmäßig im Breuerschen Haushalt. Zwei-, drei-, viermal oder mehr in der Woche. Brettspiele, Familienspiele, kniffelige Rätsel, alles ist dabei. Bis auf computer-animierte Daddelspiele. Die fehlen. „Obwohl die Mädels sie schon gerne hätten“, gibt Stefan Breuer zu.

Im Wohnzimmer-Wandschrank stapeln sich Dutzende von bunt bedruckten Pappschachteln mit kommunikativem Inhalt. Im Keller lagert ein weiterer Vorrat. „Jedes Jahr kommen 1000 neue Spiele auf den Markt. Da verliert man als Verbraucher schon schnell den Überblick“, kennt sich der Lembecker als regelmäßiger und fachkundiger Besucher von Spielemessen bestens aus.

Nach der letzten Messe im Oktober in Essen hat er 15 Prototypen von zehn verschiedenen Spielen bei verschiedenen Verlagen neu eingereicht. Die werden nun intensiv getestet. Zudem pflegt Breuer aktuell auch Kontakte zu einem koreanischen Verlag. Drei Spiele sind darüber hinaus in Frankreich, zwei in Holland zur Begutachtung. „Es fängt an, international zu werden“, freut sich der Tüftler.

Quelle: WAZ / Der Westen (Susanne Menzel)

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