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Dolomitsand statt grober Schotter

Mitglieder des Kirchenvorstands machten den Weg zum Friedhof in Lembeck besser begehbar. Foto: Franz Meinert

Lembeck . Über den Zustand des Rad- und Fußwegs vom östlichen Ende des katholischen Friedhofs zur Bahnhofstraße direkt an der Ortsumgehung gab es schon länger Klagen. „Vor allem ältere Leute mit Rollatoren haben sich beschwert“, schilderte Ludwig Drüing das Problem. Der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands der Gemeinde St. Laurentius und sieben weitere Helfer machten sich am Samstagvormittag daran, auf der rund 60 Meter langen Strecke Abhilfe zu schaffen. Nach rund drei Stunden konzentrierter Arbeit war das erledigt.

Mitglieder des Kirchenvorstands machten den Weg zum Friedhof in Lembeck besser begehbar. Foto: Franz Meinert
Mitglieder des Kirchenvorstands machten den Weg zum Friedhof in Lembeck besser begehbar. Foto: Franz Meinert

Das Material spendetenLembecker Unternehmern gerne

Das Ergebnis: Statt wie bisher auf sehr grobem Schotter, sind Radfahrer und Fußgänger künftig auf wesentlich feinerem Dolomitsand unterwegs. „Der wird hart wie Stein“, versicherte Drüing. Mehrere Tonnen des Sands spendierte der Lembecker Bauunternehmer Johann Heiming. Landschaftsbauer Heiner Löchteken brachte neben seinem Fachwissen den nötigen Radlader, eine Walze und weiteres Gerät mit, um den neuen Belag zu verteilen und zu glätten.

Zuvor war der Untergrund vorzubereiten und die Wegeränder zu säubern. Dabei packte auch Löchtekens sechsjähriger Sohn Eric fleißig mit an und griff zur Harke.

Die Firmen waren schnell bereit zu fördern, freute sich Drüing. Mehr noch: „Wir sind froh, dass Sie damit zu uns kommen“, hörte er auf seine Bitte um Hilfe. Die wurde auch schnell umgesetzt, als es darum ging, helfende Hände zu finden. „Sie waren alle schnell dabei.“ Und an den handwerklichen Begabungen haperte es ebenfalls nicht.

Vor drei Jahren säuberten die Akteure ein nahes Tannenwäldchen

„Das war das fehlende Glied“ sagte Drüing über den sanierten Weg, denn an gleicher Stelle war der Vorstand schon vor drei Jahren im Einsatz, um ein ungepflegtes Tannenwäldchen zu säubern und auszulichten. „Das sah gar nicht schön aus“, erinnerte er sich. Heute verhindern dichter Bewuchs und neue Pflanzen zudem, dass unerwünschter Abfall dort landet. „Muss man nicht, kann man machen“ brachte die Gruppe ihr freiwilliges Engagement für den Ort auf den Punkt.

Dass sich dieses lohnt, stand außer Frage: „Das ist eine sinnvolle Sache, hier sind viele mit dem Fahrrad unterwegs.“ Wie zum Beweis kurvte ein Paar zwischen den ehrenamtlichen Bauarbeitern hindurch. Ein Poller sorgt übrigens ab sofort wieder dafür, dass sich keine Pkw auf das Stück verirren. Eine Ausnahme genießt nur ein Anwohner. Und nur ein kurzes Teil ist asphaltiert; dieses diente damals als Baustraße für das Seniorenheim. Dessen Bewohner gehören zu den Spaziergängern, die den Weg besonders oft und gern nutzen.

Quelle: WAZ / Der Westen (Andreas Rentel)

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