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17-Jähriger bleibt in U-Haft

Lembeck – Der 17-jährige Lembecker, der Anfang Oktober eine Frau (30) vergewaltigt haben soll, bleibt weiter in Untersuchungshaft. Ein Gutachten soll nun die Schuldfähigkeit des Jugendlichen klären.

blaulichtlem„Der Fall liegt zurzeit noch beim Amtsgericht Dorsten. Sobald wir die Akten bekommen, werden wir weitere Schritte prüfen. Wir werden aber definitiv ein Gutachten in Auftrag geben, das die Schuldfähigkeit prüfen wird“, sagte Oberstaatsanwalt Wilhelm Kassenböhmer auf Anfrage.

Rückblende: Der 17-jährige Roller-Fahrer hielt die Orte Lembeck, Deuten und Rhade über Wochen in Atmen. Mehrfach bedrängte der junge Mann Frauen, belästigte sie sexuell. Am 1. Oktober soll der Jugendliche noch einen Schritt weitergegangen sein.

Vernehmung

In einem abgelegenen Waldstück am Endelner Weg soll der 17-Jährige eine 30-jährige Frau vergewaltigt haben. Nach der Tat flüchtete der Jugendliche mit seinem Roller. Die Polizei suchte mit Hochdruck nach dem jungen Mann, zwei Tage später kam es zur Festnahme in Lembeck.
Bei der anschließenden Vernehmung legte der 17-Jährige ein umfassendes Geständnis ab. Dabei gestand er die Vergewaltigung und die Belästigungen von Frauen am 25. Juni, 7. Juli und 20. August. Ob es in diesem Jahr noch zu einer Anklage kommt, scheint derzeit mehr als fraglich.

Gutachten

„Mit dem Gutachten rechnen wir in ein bis zwei Monaten. Danach wird sich auch die Anklageschrift richten“, sagte Kassenböhmer.

Fest steht bislang, dass der Jugendliche aufgrund seines Alters mit einer Jugendstrafe zu rechnen hat. Die maximale Haftstrafe liegt bei zehn Jahren. 

Quelle: Dorstener Zeitung (Daniel Müller)

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