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Abenteuer pur an der Biologischen Station

Lembeck – Insekten mikroskopieren, Teich-Lebewesen untersuchen oder ganz survival-typisch ein Feuer in der “Wildnis” entfachen – das alles war am Sonntag an der Biologischen Station in Lembeck beim Waldfestival und Sommerfest möglich.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland machte mit seinem Veranstaltungsprogramm an diesem Sonntag in Lembeck und Reken Halt. In Zusammenarbeit mit der Biologischen Station, die gleichzeitig ihr Sommerfest veranstaltete, wurde jungen und auch älteren Besuchern auf dem idyllischen Gelände so einiges geboten. Zahlreiche Stände verschiedener Akteuren wie der Naturparkführer Hohe Mark, Wildnis Pur oder der NABU Dorsten und Haltern waren vertreten und informierten die Besucher über die Natur und ihre Bewohner oder über die Möglichkeiten, die unsere Waldlandschaft bietet.

„Mit den verschiedenen Festen und Veranstaltungen wollen wir vom Naturpark Hohe Mark die Leute animieren, sich mehr mit der Natur auseinander zu setzen. Viele merken gar nicht, was es um sie herum alles zu entdecken gibt. Dabei haben wir Urlaub vor der Haustür“, sagte Mitorganisatorin Sarah Baumann.
Besonders Familien konnten in der Natur einen schönen Tag verbringen – mit dem NABU Dorsten konnten die Kinder im Teich an der Biologischen Station keschern und die Tiere dann erkunden. „Die Jungs finden das Keschern toll. Es ist schön, dass man so einfach mit dem Fahrrad kommen und einen besonderen Tag in der Natur erleben kann“, erzählte Andrea Schulte-Loh mit ihren beiden Söhnen Philipp und Lennart.

Wiesenrallye mit dem NABU

Der NABU Haltern organisierte eine Wiesenrallye, bei der man verschiedene Pflanzen richtig bestimmen und zuordnen musste und Jürgen Marzowski von Wildnis Pur erklärte wie das Leben in und mit der Natur einfacher wir.

Neben der Ausstellung historischer Agrarmaschinen durch die Oldtimerfreunde Lembeck, konnten die Besucher natürlich auch in den Räumlichkeiten der Biologischen Station einiges entdecken: Das Leben der großen Waldarmeise als Dauerausstellung oder ein 5000 Liter Wasser gestalteter Bachlauf zur heimischen Fischwelt. Ganz neu mit dabei war die Ausstellung „Runter vom Holzweg“, bei der die nachhaltige Nutzung von Wald und Holz thematisiert wurde.

Ein kleines Highlight am Nachmittag war dann die Vorstellung der Freizeitreiter und -fahrer Deutschland. Das perfekte Ende für einen erlebnisreichen Tag in der Natur. 

Quelle: Dorstener Zeitung (Jana Thiemann)

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