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Lesung inmitten der Natur

Lembeck. Die Sonne senkte sich Samstag am späten Nachmittag über die zauberhafte Silhouette von Schloss Lembeck. Jugendliche, Erwachsene und Kinder strömten bester Laune über den Vorburghof und die Durchfahrtshalle in den weitläufigen Park.

Foto: Tobias Stockhoff
Foto: Tobias Stockhoff

Die Seelsorgeeinheit Dorsten-Nord hatte zum Jugendgottesdienst „Ich bin eine Sehenswürdigkeit – made by god“ eingeladen, und über 500 Menschen waren dem Aufruf gefolgt.

Dank an den Grafen Merveldt

Schon der Gründungsgottesdienst der Seelsorgeeinheit nördlich der Lippe hatte im Schlosspark stattgefunden. Jetzt war dieser zum zweiten Male Kulisse für eine Feldmesse. „Unser Dank gilt dem Grafen Merveldt und seiner Familie, die immer ein offenes Ohr haben, wenn es um Jugend und Kirche geht“, freute sich Pastoralreferentin Simone Pieper.

Zusammen mit Kaplan Pawel Czarnecki, Wilfried Plemper und 20 Jugendlichen aus der Großgemeinde hatte sie den Jugendgottesdienst vorbereitet. „Also eigentlich haben die Jugendlichen fast alles in Eigenregie gemacht, wir haben nur unterstützend bei Seite gestanden“ ergänzt Tobias Stockhoff, der auch zum Orga-Team gehörte.

So wurde die Band „Effata“ aus Münster für die musikalische Gestaltung eingeladen. Front-Man und Keyboarder Anselm Thissen entpuppte sich schon beim Einüben der Kirchenlieder vor dem Gottesdienst als „Stimmungseinheizer“.

Die Messe, bei der auch das 65-jährige Jubiläum der Katholischen Landjugend Lembeck gefeiert wurde, zelebrierten Kaplan Pawel Czarnecki, Pfarrer Alfred Voss und Father Boniface aus Ghana gemeinsam. Der Geistliche aus Afrika ist in diesen Wochen in St. Urbanus in Rhade zu Gast und genoss die Umgebung sichtlich. „Zuhause in meinem Dorf Wa feiern wir häufig im Freien, daher habe ich mich bei diesem Gottesdienst sehr wohl gefühlt“, berichtet er. „Und hier ist es besonders schön, die Natur und das schöne Gebäude des Schlosses strahlen so viel Kraft aus“.

Und wirklich – der Lesung aus dem Buch Genesis zur Schöpfung der Erde inmitten der Natur beizuwohnen, hatte einen ganz besonderen Reiz. Selten ist der Kirchgänger so nah am Thema, wie hier umgeben von hohen Bäumen und mit dem Wind im Gesicht. Als die junge Wulfener Sängerin Marina Meistrowitz das „Halleluja“ von Leonard Cohen mit ihrer glockenklaren Stimme ins Mikrofon hauchte, waren alle Anwesenden zutiefst gerührt.

Quelle: WAZ / Der Westen (Barbara Seppi)

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