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Neubau setzt ein Signal

Lembeck. Eine klare Formensprache haben die Architekten des neuen katholischen Kindergartens in Lembeck angewandt, als darum ging das Gebäude zu planen. Ebenso klar und unmissverständlich ist die Motivation, die zum Bau dieses Kindergarten führte.

Der Blick auf den neuen Kindergarten vom Süden (dahinter das Pfarrhaus). Foto / Grafik: Ralf Badura
Der Blick auf den neuen Kindergarten vom Süden (dahinter das Pfarrhaus). Foto / Grafik: Ralf Badura

„Dieser Kindergarten ist ein Signal. Während rings herum alles geschlossen wird, haben wir einen Neubau errichtet, der auf die Zukunft setzt. Wir vermitteln hier in diesem Kindergarten ein ganzheitliches Menschenbild, das durch die Religiosität vervollständigt wird“, sagte Pfarrer Alfred Voss nicht ohne Stolz. Die Einsegnung dieses Kindergartens sei ein Akt der Freude, so der Geistliche, der eine kleine Statue des heiligen Don Bosco überreichte. „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“, soll Don Bosco gesagt haben, dessen Grundgedanken die Pädagogik revolutionierten. Kinder und Jugendliche sollten lernen, die Strukturen in der Gesellschaft zu erkennen und sie zu bewältigen.

Baukosten von 1,3 Mio. Euro

Ein hoher Anspruch, der im Raum stand, als das Architekten-Duo Stefan Risthaus und Ralf Badura sich an das Werk machten, um diesen 600 m² großen und rund 1,3 Mio € teuren Bau zu realisieren. „Wir mussten drei Gruppen unterbringen und die U3-Problematik lösen. Ich denke, das ist ganz gut gelungen. Zu jedem Gruppenraum gehört ein Schlafraum, wir haben einen Mehrzweckraum integriert, der einsehbar ist und den Kindern den Wiedererkennungswert garantiert. Das war nicht ganz einfach, hat aber geklappt“, sagt Ralf Badura. Eine kleine Meisterleistung ist den Verantwortlichen mit dem Abbruch des Altbaus gelungen. „Wir alles so forciert, dass wir in den Ferien die Bauarbeiten im Neubau weitestgehend abschließen und den Abbruch des Altbaus durchführen konnten“, sagte Badura.

In Lembeck ist man froh, dass man in den Zeiten des knappen Geldes aus Landesmittel der U3-Förderung, Geldern des Bistums und einem Zuschuss durch die Gemeinde dieses anspruchsvolle Projekt realisieren konnte und so die Kindergartenfrage auf lange Sicht positiv beantworten konnte.

Grund genug, um neben den Einweihungsfeierlichkeiten des Kindergartens auch das diesjährige Pfarrfest zu feiern. „Böse Zungen behaupten, dass es seit der Fusion mit der Kirchengemeinde Rhade nicht nur zum Schützefest, sondern auch zu den Pfarrfesten regnet. Woran das wohl liegen wird?“, fragte das Lembecker Urgestein Egon Cosanne im Scherz und spielte damit auf die fröhliche Rivalität zwischen den beiden Gemeinden an. 

Fotos von Innen und Außen folgen in den nächsten Wochen.

Quelle: WAZ / Der Westen (Jo Gernoth)

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