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FineArts begeisterte mit 150 Ausstellern

Lembeck – Am Wochenende verwandelte sich der Lembecker Schlosspark wieder in eine riesige Open-Air-Galerie: Die FineArts 2012 war zu Gast. 150 Künstler, Kunsthandwerker und Designer präsentierten ausschließlich selbstgefertigte Unikate, bei denen Qualität und Individualität ganz klar Vordergrund standen.

kunstmarkt_01Skulpturen aus Keramik, Holz und Metall, Glaskunst, abstrakte und figürliche Malerei, Schmuck- und Textilkreationen, Designmöbel und vieles mehr gab es auch in diesem Jahr zu bestaunen. „Immer wenn ich hier bin, falle ich in einen Kaufrausch. Mein Mann muss mich bremsen“, meinte eine Dame. „Wenn du mal zu bremsen wärst“, erwiderte ihr Ehemann.

Die hochkarätigen Aussteller machen es den Besuchern wahrlich nicht leicht. Sie zeigen die schönen Dinge des Lebens, bei denen der Verstand sagt ’Brauch ich nicht‘, aber die Seele schreit ’will ich haben‘.
„Die FineArts ist wie eine andere Welt“, schwärmt eine Besucherin aus Gelsenkirchen, „es gibt so viel Neues zu entdecken, Dinge die man zuvor noch nie gesehen hat.“ Viele Besucher sind vom FineArts-Virus infiziert, werden zu Wiederholungstätern und besuchen jedes Jahr die Ausstellung im Lembecker Schlosspark. Dafür nehmen sie auch weitere Anfahrten in Kauf: „Wir kommen jedes mal aus Köln hierher zur FineArts.“

Gelegenheit, mit Ausstellern zu reden

„Es ist das besondere Ambiente dieses wunderschönen Schlosses, dass den Kunstmarkt so einzigartig macht.“ Der Regen machte den Besucherandrang am Sonntag überschaubarer, aber die wahren FineArts-Liebhaber ließen sich nicht irritieren: „Wenn es weniger voll ist, hat man mehr Gelegenheiten mit den Ausstellern und Künstler zu reden.“

Kunst fürs Auge, kulinarische Köstlichkeiten für den Gaumen – die Kunstmarkt bediente unterschiedlichste Sinne. Der Elsässer Flammkuchen, verschiedenste Kaffee- und Kuchenspezialitäten, Käse in allen Variationen, frisch gebackenes Brot und vieles mehr rundeten die ’FineArts‘ ab. „Normalerweise setzen wir uns hier erst einmal hin und lassen die vielen Eindrücke bei einem guten Wein sacken“, erklärte ein Paar. „Aber heute ist es leider zu nass.“ So war das Wetter der einzige Wermutstropfen bei einem ansonsten perfekten Kunst-Erlebnisstag.

Quelle: Dorstener Zeitung (Ralf Pieper)

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