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Porschekiller mit Startnummer 1

Lembeck / Nürburgring – Die große Startnummer 1 bekam Kfz-Meister und Rennfahrer Guido Schuchert bei der Jahres-Siegerehrung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) im vergangenen Jahr verliehen. Ein toller Erfolg – aber auch Druck für die jetzt beginnende Saison.

Foto © : Lokalkompass
Foto © : Lokalkompass

Doch damit gehen Schuchert und sein Team souverän um. Kein Wunder: Im Rahmen der Test- und Einstellfahrten am Samstag knüpfte Schuchert mit seinem für den Rennbetrieb modifizierten BMW M3 nahtlos an den Rundenzeiten des vergangenen Jahres an. In 8:13 min. peitschte er seinen 300 PS-Rennwagen durch die Grüne Hölle, die mit einer Länge von 20,832 Kilometern und 73 Kurven zu den schwierigsten und gefährlichsten Rennstrecken zählt.

„Guido Schuchert ist der absolute Nordschleifen-Experte,“ erklärt Teampartner Thomas Sandmann den Erfolg seines Kollegen. Öfter als 5.500 Mal raste der Lembecker bereits durch die legendäre Grüne Hölle. Und dabei sieht ihn das konkurrierende Teilnehmerfeld – derzeit bestehend aus 150 Fahrzeugen und 400 Fahrern – größtenteils nur von hinten. „Sehr hohes fahrerisches Können und die Erfahrungen vieler Jahre auf der Rennstrecke trennen auch in der kommenden Saison die Spreu vom Weizen“, so Sandmann weiter. Wie groß der Unterschied zwischen Spreu und Weizen ist, erkennt der Beobachter schon im Fahrerlager. Während die meisten Rennteams mit neuen Fahrzeugen und hochwertigem Material den Ring bezwingen, haben sich Guido Schuchert und sein Team einen Rennwagen selbst gebaut. Mehrere Sätze gebrauchter Bremsbeläge, alte Felgen und kaum Reifen zum wechseln reichen Schuchert, um den überlegenden Teamsw davon zu fahren. „Das ist Teamleistung,“ zeigt sich Schuchert bescheiden. „Meine Jungs und meine Familie stehen hinter. Darauf kann ich mich verlassen. Der Rest ist nur noch schnelles Fahren.“
Sollte Schuchert die bei den Test- und Einstellfahrten am Samstag gefahrenen Zeiten in der beginnenden Saison halten können, dann wird er am Ende des Saison seine Startnummer 1 behalten können. Genau wie seinen inoffiziellen Spitznamen: Porschekiller.

Quelle: Stadtspiegel Dorsten / Lokalkompass (Olaf Hellenkamp)

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