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Ganz Maria Veen suchte stundenlang nach Mädchen

LEMBECK/REKEN/MARIA VEEN Hunderte Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr und fast die gesamte Dorfbevölkerung des beschaulichen Maria Veen suchten am Montagabend nach einem vermissten dreijährigen Mädchen. Nach sechs Stunden die erleichterte Nachricht: die Eltern konnten ihr Kind wohlbehalten in die Arme schließen.

feuerwehr_newsDas Kind spielte noch bis nach 18 Uhr, bei sommerlicher Hitze in einem Pool im Garten. Die Eltern gingen nur kurz ins Wohnhaus und als wieder nachschauten, war ihre Tochter plötzlich verschwunden. Trotz intensiver Suche der Eltern, war das Mädchen nicht mehr aufzufinden.

Sofort wurde von der Polizei eine große Suchaktion gestartet. Polizeikräfte aus den Kreisen Borken und Coesfeld suchten die Umgebung ab. Ein Polizeihubschrauber suchte aus der Luft die Felder und Wissen ab. Die gesamte Feuerwehr der Gemeinde Reken sowie die Feuerwehr Lembeck wurde an dem Großeinsatz beteiligt.

Speziell trainierte Hunde, so genannte Mantrailer, wurden von der Polizei angefordert, um die Spur des Mädchens aufzunehmen. Insbesondere die Nachbarn und die Bewohner des kleinen Ortes Marie Veen liefen vor dem Haus in der Strasse Grenzmark zusammen, als sie von der Suchaktion erfuhren. Spontan boten sie ihre Hilfe bei der Suche an. Gemeinsam mit Kräften von Polizei und Feuerwehr wurden Gärten und Straßenzüge durchkämmt.

Während der stundenlangen Suche kümmerte sich ein Seelsorger um die völlig aufgelöste Familie. Es schien, als ob das ganze Dorf Maria Veen besorgt sei. Gegen 22 Uhr kam dann die erlösende Nachricht aus dem Haus der Familie. Die Mantrailerhunde folgten einer Geruchsspur des kleinen Mädchens ins Wohnhaus. Hier stand es plötzlich im Wohnbereich. Das Kind hatte offenbar in einem „Versteck“ im Garten geschlafen. 

Überglücklich schlossen die Eltern ihr Kind in die Arme. Ein spannender Abend mit Happy End.

Quelle: Dorstener Zeitung (Guido Bludau)

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