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Forschertage an der Grundschule erstaunten auch die Eltern

LEMBECK Was schwimmt im Wasser? Was löst sich darin auf? Wie stellt man Brausepulver her? Auf diese Fragen und einige mehr gab es am Samstag die richtigen Antworten bei den Forscherkindern der Don-Bosco-Schule. In den Klassenräumen wurde fleißig experimentiert, und auch so mancher Erwachsene konnte dazu lernen.

Über 200 Jungen und Mädchen beschäftigten sich in den letzten Wochen mit dem Projekt „Zauber-Sauber“. Ziel war es, Neugier bei den Kindern für naturwissenschaftliche, insbesondere chemische, Fragestellungen zu wecken. Hierbei spielten auch Gesundheits- und Hygienefragen eine Rolle. Spannende Versuche wurden durchgeführt und Bücher gewälzt, um Antworten zu finden.

Das Projekt wurde fachübergreifend gestaltet und so kam es, dass im Deutschunterricht der Jahrgangsstufe 3 Goethes Zauberlehrling wieder auferstand und seinen Teil zum Präsentationstag beitrug. Die Schüler und Schülerinnen bastelten Zauberhüte und brachten das Gedicht in einer modernen Rap-Version auf die Bühne. Eltern und Mitschüler waren begeistert. Ebenfalls anhaltenden Applaus ernteten die als Bakterien verkleideten Kinder der ersten Klassen bei ihrer Aufführung des Forscherliedes.

Nachhaltigkeit wichtig Forschungsreihen dieser Art sind seit vier Jahren fester Bestandteil der naturwissenschaftlichen Arbeit der Don-Bosco-Schule. „Für uns ist besonders die Nachhaltigkeit dieser Forschungstage wichtig“, erklärte Schulleiterin Johanna Walt. „Die Versuche und deren Ergebnisse tauchen im normalen Unterricht immer wieder auf und können auch zu Hause leicht nachgestellt werden.“

Viele Sponsoren gefunden

Die Rütgers-Stiftung, die Chemie-Fonds, die Elpix AG und weitere Sponsoren ermöglichten die Anschaffung notwendiger Materialien für den experimentellen Unterricht: eine Rotlichtbox und ein Mikroskop zum Aufspüren von Bakterien, ein Notebook, chemische Labormaterialien und mehr.

Die Schule verfügt nun über eine Ausstattung, die in den Klassen zum Einsatz kommt und eine handlungsorientierte naturwissenschaftliche Arbeit ermöglicht. 

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Quelle: Dorstener Zeitung

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