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Telefon eines Lembeckers ist seit zehn Tagen tot

Lembeck – Bei Schnee und Wind hat Hans Brömmel aus Lembeck keinen Festnetz-Empfang. Und seit zehn Tagen ist sein Telefon völlig tot.

Vor sechs Monaten begannen die Probleme. „Seitdem bin ich Vodafone-Kunde“, sagt der Lembecker, „und das scheint der Telekom nicht zu gefallen. Denn für die letzten Kilometer bis zum Haus ist ja eigentlich die Telekom zuständig.“

Das bestätigt die Pressestelle der Telekom auf Anfrage, erklärt aber: „Vodafone hat in der Sache den Hut auf, der Teilnehmer ist ja nicht unserer Kunde.“ Der Lembecker solle bei seinem neuen Mobilfunk-Netz anrufen. „Vodafone wird sich dann mit unseren zuständigen Leuten zusammensetzen.“

Das hat Hans Brömmel, der auf einem Bauernhof am Endelner Weg wohnt, aber schon getan. „Mehrfach, so fünf, sechs Mal“, sagt er. „Aber entweder sind die gar nicht gekommen oder später als verabredet.“ Dann hätten die Telekom-Mitarbeiter nur eine Notiz in den Briefkasten geworfen, der sich 50 Meter vom Haus befindet – mit dem Hinweis, der Lembecker sei nicht anzutreffen gewesen.

“Die sind gar nicht bis zur Tür gekommen”

„Ich war aber zu Hause, die sind gar nicht bis zur Haustür gekommen“, betont Hans Brömmel, der übrigens Vodafone-Kunde ist, weil er diesem Unternehmen auf seinem Hof die Möglichkeit gegeben hat, einen Mobilfunk-Mast aufzustellen: „Deswegen bekomme ich eine Telefon-Gutschrift.“ Einen Zusammenhang mit dem Verhalten der Telekom will er öffentlich aber nicht herstellen. „So was lässt sich ja nicht beweisen.“

Quelle: Dorstener Zeitung (Michael Klein)

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