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Raiffeisen Hohe Mark eG hat „nichts zu verbergen“

LEMBECK In riesigen Silotürmen lagern die einzelnen Komponenten, aus denen Futtermittel für die Landwirtschaft gemischt werden. Über 400 Landwirte werden von der Raiffeisen Hohe Mark eG mit Futter für ihre Tiere versorgt. „Wir haben nichts zu verbergen“, sagt Bernhard Harks.

raiffeisen_luftaufnahmeDer Futtermittelskandal in den letzten Wochen hat den Geschäftsführer der Raiffeisen Hohe Mark eG veranlasst, eine Informationskampagne zu starten. „Wir öffnen unsere Türen“, so Harks. Für Privatpersonen und Gruppen gleichermaßen. Neben einer Betriebsbesichtigung ist dem Geschäftsführer das persönliche Gespräch und die Diskussion mit den Besuchern wichtig.

Reine Pflanzenfette

„Bei uns werden nur reine Pflanzenfette verwendet“, erklärt Harks den Gästen. In der Lembecker Produktion werden keine Mischfette eingesetzt. Der komplette Produktionsprozess wird protokolliert und lässt sich jederzeit nachvollziehen. In Lembeck gibt es einen QS-Beauftragten (QS = Qualitäts-System), der die vor Jahren eingeführten QS-Kontrollen überwacht.

„So ein Kontroll-System hat auch in Niedersachsen gegriffen“, betont Harks. Nach seiner Ansicht kann man diesen Umstand gar nicht oft genug betonen, denn bei Kontrollen der dortigen Futtermittelproduzenten ist die Dioxinbelastung durch Fette entdeckt worden. Verursacher war ein Zulieferer.

Zehn weitere Stoffe

„Etwa 30.000 Euro geben wir pro Jahr für Untersuchungen nach dem QS-System aus“, rechnet Bernhard Harks vor. Untersucht wird nicht nur auf Dioxinbelastung; es geht um mindestens zehn weitere Stoffe. Das Futter aus Lembeck besteht zu zwei Dritteln aus Getreide, das die örtlichen Landwirte auf ihren Feldern geerntet haben. Je nach Futtermischung werden Mineralien, Eiweiß und eben pflanzliche Fette hinzugegeben. „Nur 0,5 Prozent des Futters ist pflanzliches Fett“, weiß Harks.

„Schwarze Schafe“

„Wir haben seit Jahren sehr strenge Auflagen und wurden sehr intensiv kontrolliert“, sagt Harks. Die Branche wehrt sich dagegen, mit den „schwarzen Schafen“ unter den Zulieferern in einen Topf geworfen zu werden. Und natürlich schließt sich Harks der Forderung an, dass bei den Zulieferern eine strikte Abtrennung von der Biodieselproduktion erfolgen muss.

Quelle: Dorstener Zeitung (Rüdiger Eggert)

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