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Entlaufenes Rind sorgte für Chaos

LEMBECK Ein entlaufenes Rind hielt am Sonntag die Dorstener Polizei und die Bürger in Lembeck in Atem. Um das Tier in die richtige Richtung zu leiten, bildeten die Menschen eine lebende Mauer. Nicht immer lies sich das wilde Rind aber in die gewünschte Bahnen leiten. 

Durch Wälder und über Felder wurde am Sonntag ein vierjähriges Rind von Polizei und einigen Helfern gejagt, bis es schließlich sicher in einer kleinen Stallung untergebracht werden konnte. Zuvor hatten am Morgen etliche Autofahrer das stämmige, schwarze Galloway Rind neben der Lippramsdorfer Straße in Lembeck entdeckt.

Schnelles Eingreifen

Die alarmierte Polizei konnte durch ihr schnelles Eingreifen das vom äußeren Erscheinungsbild doch beeindruckende Tier von der viel befahrenen Straße fern halten und zurück in ein Waldgebiet treiben. Wie sich schließlich, nach etlichen Anrufen der Polizei bei Bauern in der Umgebung, herausstellte, stammt das Tier von einem Bauernhof in Wulfen. 

Hier war es wohl in der Nacht unbemerkt entkommen. Bis zum Eintreffen des Besitzers versuchten die Beamten zusammen mit anderen Bauern und Helfern das Rind in Schach zu halten. Dabei kam es teilweise zu heiklen Situationen. Um das Tier in die richtige Richtung zu leiten, bildeten die Menschen eine lebende Mauer.

In kleines Gehege getrieben

Nicht immer ließ sich das wilde Rind aber in die gewünschte Bahnen leiten. Einmal musste eine Polizistin im letzten Moment zur Seite springen, da sie sonst umgerannt worden wäre. Als die Besitzer schließlich eintrafen und sie es mit dem Namen rufen konnten, gelang es das Rind „Jockel“ in ein kleines Gehege zu treiben.

Nach gut zwei Stunden war die aufwendige Aktion am Sonntag dann vorbei. Noch mal Glück gehabt, denn die Polizei hatte schon aus Sicherheitsgründen überlegt, einen Spezialisten mit Gewehr zu bestellen.

Zur Fotostrecke der Dorstener Zeitung 

Quelle: Dorstener Zeitung (Guido Bludau)

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