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Getreidesilo in Lembeck spuckte Qualm aus

LEMBECK In einem Getreidesilo in Lembeck fing am Freitagnachmittag plötzlich die Ladung an zu „schmoren“. Personal der Raiffeisengenossenschaft entdeckte die Gefahr frühzeitig und holte die Feuerwehr zur Hilfe.

Nur knapp eine Stunde, nachdem die Feuerwehren zu einem Zimmerbrand an der Straße „Am Kalten Bach“ gerufen wurden, kam der nächste Notruf von der Raiffeisen in Lembeck.
Für erfahrene Silobetreiber ist solche Qualmentwicklung ein Alarmsignal und so wurde die Feuerwehr kurz vor 14 Uhr um Hilfe gebeten, die mit 42 Mann anrückte.
Die Wehrleute ließen dann stundenlang peu á peu 50 bis 60 Tonnen Getreide kontrolliert ab, um einem möglichen Brandherd den Garaus zu machen. Die Ladung Getreide wurde in Containern und auf dem Grundstück der Raiffeisengenossenschaft gelagert, hieß es aus Kreisen der Feuerwehr.

Ganz schlechtes Zeichen

Qualmentwicklung in Getreidesilos ist ein ganz schlechtes Zeichen. Wird er nicht frühzeitig bemerkt, droht eine gewaltige Staubexplosion, die mit enormer Druckwelle beträchtliche Schäden bis weit über das Betriebsgelände hinaus anrichten kann. Denn in den Silos herrschen hohe Temperaturen. Darüberhinaus sind die Silos wegen der eingebrachten Getreideernte prallvoll.

Die Feuerwehr ging deshalb besonders umsichtig zu Werke, um die Gefahrenlage unter Kontrolle zu bekommen. Während des Großeinsatzes in Lembeck hielt die Freiwillige Feuerwehr Hervest Stellung in der Feuerwehrwache Dorsten.

Quelle: Dorstener Zeitung (Claudia Engel) & Lembecker.de

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