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Einmalige Zirkusvorstellung begeisterte hunderte Zuschauer – Fotos & Videos online!!!

Lembeck. Es ist diese besondere Atmosphäre, die Groß und Klein gleichermaßen in den Bann zieht. Dieser feuchte Geruch nach Gras, das gleißende Scheinwerferlicht in der Mitte. Zirkuszelte haben einen speziellen Reiz.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Welchen, das erfahren in Lembeck gerade Lehrer und Schüler der Laurentiusschule. „Das einwöchige Zirkusprojekt, das wir gerade durchlaufen, hat bei den Kindern und Jugendlichen einen Motivationsschub bewirkt, den wir uns so in unseren kühnsten Träumen nicht vorgestellt haben“, zieht Schulleiter Günter Lakenbrink erste Bilanz.

Grundschulen in der Umgebung haben den Nachwuchs schon häufiger Zirkusluft schnuppern lassen. „Deshalb wollten wir als weiterführende Schule das auch mal ausprobieren“, schildert Lakenbrink den Beweggrund. Der pädagogische Zirkus Zappzarap sagte zu, Volksbank und Sparkasse als Hauptsponsoren ebenso.

Letzte Woche Donnerstag hieß es dann erstmals „Manege frei“. Allerdings nicht für die Jugendlichen, sondern für die Lehrer. „Wir mussten selbst all das ausprobieren, was wir den Schülern in dieser Woche anbieten wollten“, erzählt der Schulleiter. Das heißt: Lehrer am Trapez, als Fakire, auf dem Seil. „Wir hatten genau einen Tag zum Proben. Eine harte Schule im wahrsten Sinne des Wortes. Aber die Zeit reichte aus, um uns vorstellen zu können, wie sich die Kinder bei den Proben und schließlich dann in der Vorstellung fühlen müssen“, bescheinigt Lakenbrink.

Die Mädchen und Jungen konnten sich die Show der Pädagogen ansehen und dann entscheiden, welche Sparte sie nun selbst ausprobieren wollten. 240 Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Ausgangssituation und unterschiedlicher Motivation – und dennoch ein Start, der gemeinsam erfolgversprechend ist. „Es ist kaum zu glauben, was die Schüler aus sich herausholen können, wenn sie es nur wollen“, staunt da nicht nur Günter Lakenbrink, sondern das Kollegium gleich mit. Da üben die Jugendlichen, die sonst bei der ersten Schwierigkeit das Heft hinwerfen, drei-, vier-, fünfmal an einer Sache. Solange, bis es sitzt. „Klar, solch ein Projekt gibt Selbstvertrauen. Und fördert das Teamwork“, bescheinigt der Pädagoge: „Die Mutter einer Schülerin war ganz erstaunt, als sie hörte, mit wem ihre Tochter in dieser Woche zusammen arbeitet. Mit einem Mädchen, mit dem sie sonst spinnefeind ist.“

Und für die Jugendlichen selbst ist diese andere Art von Unterricht mehr als nur eine willkommene Abwechslung vom Alltag. „Es ist für uns auch eine echte Herausforderung“, bestätigen die Schüler. „So etwas haben wir noch nie gemacht“, sagen Jamie (12) und Michelle, die sich gemeinsam mit ihren Freundinnen ans Trapez wagen. Lampenfieber? „Nö, jetzt noch nicht“, sagen die Mädchen. „Das kommt spätestens am Samstag, bei der Premiere.“

Quelle: WAZ (Susanne Menzel)

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