Werbepartner

Kunst und Kapriolen bei den „FineArts“

LEMBECK Der FineArts-Kenner merkte schon zu Anfang seines Besuchs, dass in diesem Jahr etwas anders ist: keine Parkplatzsuche, keine langen Wege. Der Blick zum Himmel lieferte den Grund dafür.

Regenwolken und kühle Temperaturen hielten viele Menschen vom Besuch des „Jahrmarktes des Besonderen“ ab. „Das Ambiente im Schlosspark ist wunderschön, die Besucher sind interessiert, aber das Wetter macht uns Ausstellern einen Strich durch die Rechnung“, brachte es Renate Sievers-Weiß auf den Punkt. Über 4000 Besucher ließen es sich am Wochenende nicht nehmen, sich vom Besonderen verführen zu lassen.

160 Aussteller präsentierten auf der „FineArts“ im Lembecker Schlosspark am Wochenende Gemälde, Skulpturen, Kunsthandwerk, florale Kunst, Schmuck, Kleidung und vieles mehr. „Stilvoll!“ „Faszinierend!“ „Edel!“ Das waren die Reaktionen des Publikums beim Gang durch den Schlosspark.

Einige Gäste sahen durchaus einen Vorteil des miesen Wetters und des durchwachsenen Besuchs: „Man hat viel mehr Ruhe, sich alles anzuschauen und mit den Leuten zu reden. Es gibt kein Geschiebe und Gedränge an den Ständen“. Nur die Dame, die in High-Heels die Wasserpfützen umwanderte, war wohl nicht dieser Meinung…

Trockentuch war immer dabei 

Die Aussteller nahmen die Wetter-Kapriolen gelassen: Nach jedem Schauer wurde das Trockentuch heraus gekramt und die Ausstellungsstücke wieder trocken gerieben. Andere sicherten ihre ausgestellte Kunst mit Bändern gegen Windböen. Auch im Regen wurde die „FineArts“ ihrem Ruf, ein Event der ganz besonderen Art zu sein, vollends gerecht.

Das kulinarische Angebot war ebenso reichhaltig wie exklusiv. Mit Käse-, Wurst- und Fischspezialitäten und Konfitüren nahmen sich viele Besucher ein Stück „FineArts“ mit nach Hause. Die Tische und Bänke, die zu Kaffee und Kuchen einladen sollten, blieben allerdings meist leer.

Quelle: Dorstener Zeitung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen