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200 Jahre altes Deelenhaus kommt von Lippramsdorf nach Lembeck

LEMBECK Der Heimatverein Lembeck dreht jetzt trotz einiger Schicksalsschläge jetzt erst recht auf. Nach den Bränden im Museschoppe, Spieker- und Timmerkammer-Gebäude machen sich die Männer frisch ans Bauen. 

Brandstiftung oder nicht? Die Experten konnten die Frage nicht abschließend klären, warum der Spieker im Mai völlig ausbrannte. Mittlerweile ist das Gebäude abgerissen und die Arbeitsgruppe des Vereins, die „Rentnerband“, wie Loick sagt, in einem kleinen Container untergekommen. Doch Ersatz ist in Sicht.

Ein Schirmschoppe soll hinter dem neuen Backhaus errichtet werden, 16 × 8 Meter groß. Das Fachwerkgebäude hat man bei einem Bauern in Deuten gefunden. Die Werkstatt des Vereins wird darin Platz finden – möglichst noch im Herbst.

Allerdings sollen zuvor die Pachtverträge für den Heimathof mit der Stadt Dorsten erneuert werden. 2014 läuft der derzeitige Vertrag aus, dem Heimatverein ist an einer langfristigen Lösung gelegen. „99 Jahre“, wäre für Loick ein wünschenswerter Zeitraum.

Das größte Projekt der Geschichte

Dann könnte der Heimatverein auch das bisher größte Projekt seiner Geschichte angehen: Ein 26 × 14 Meter großes, doppelstöckiges, knapp 200 Jahre altes Querdeelenhaus, das man von einem Lohnunternehmer aus Lippramsdorf bekommen könnte. „Das ist so gewaltig, da kriegen Sie Angst“, sagt Loick.

Nicht aus Angst, sondern aufgrund der realistischen Einschätzung der eigenen Kapazitäten ist dem Vorsitzenden klar, dass man sich für dieses Projekt Hilfe holen müsse. Man habe bereits mit einer örtlichen Zimmerei Kontakt aufgenommen.

Im unteren Bereich des Hauses soll ein Landgerätemuseum eingerichtet werden – mit Ausstellungsstücken, die zum Teil aus dem Schlossmuseum stammen und für das dortige Platzangebot einfach zu groß sind. Loick: „In den oberen Räumen könnte man Gruppen unterbringen, etwa die Handarbeitsgruppe oder die Wandergruppe.“
Bis die neuen Gebäude stehen, ist der Heimatverein noch auf der Suche nach einer Unterstellmöglichkeit. Und über freiwillige Helfer würde man sich auch freuen, wenn die Gebäude aufgebaut werden. Kontakt: Franz-Josef Loick, Tel. (0160 ) 843 09 54.

Quelle: Dorstener Zeitung

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