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Vier Teams rollen dicke Bierfässer durch Wulfen und Lembeck

LEMBECK 33 Jahre mussten die Fans des Bierfassrennens von Wulfen nach Lembeck warten – am 25. September kommen sie wieder auf ihre Kosten, wenn die dicken Fässer durchs Dorf rollen.

Schneller als die Polizei erlaubt? Dorf-Polizist Herbert Hachmann aus Lembeck begleitete die Läufer 1974. (Foto: privat)
Schneller als die Polizei erlaubt? Dorf-Polizist Herbert Hachmann aus Lembeck begleitete die Läufer 1974. (Foto: privat)

Vier Teams aus den Heimatvereinen und Feuerwehren aus Lembeck und Wulfen werden laut Organisator Michael Langenhorst ab 15 Uhr an diesem Tag gegeneinander antreten. Vom Brauturm geht es mit jeweils einer Sackkarre und einem 100-Liter-Fass bis zum Lembecker Feuerwehrgerätehaus.

Vorher soll es jedoch am Wulfener Brauturm ein kleines Vorprogramm geben, das von den Wulfener Beteiligten organisiert wird. Im Anschluss an das Rennen kümmern sich Feuerwehr und Heimatverein aus Lembeck um einen gemütlichen Abschluss.
Bevor das Spektakel stattfinden kann, müssen allerdings noch Genehmigungen für die Straßensperrungen eingeholt werden, sagt Langenhorst. Davon wird abhängen, welche von drei möglichen Routen die Bierfassläufer nehmen können. Und, ob die Teilnehmer gleichzeitig starten können oder zeitversetzt ein Rennen gegen die Uhr ausgetragen wird.

Wette zwischen Feuerwehr und Rose-Brauerei

Hintergrund des Rennens, das 1962, 74 und 77 stattfand, war eine Wette zwischen der Feuerwehr Lembeck und der Rose-Brauerei, dem damals größten Arbeitgeber in Wulfen. Würden es die Feuerwehrmänner schaffen, ein 100-Liter-Fass nur mit Muskelkraft und Sackkarre in einer bestimmten Zeit zum Feuerwehr-Gerätehaus zu fahren? Wenn die Feuerwehrmänner schnell genug waren, ging das Fass in ihren Besitz über.

Um nicht völlig unvorbereitet ins Bierfassrennen zu gehen, treffen sich die beteiligten Heimatvereine und Feuerwehren am 17. August um 20 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Wulfen.

Dann werden noch letzte organisatorische Feinheiten geklärt und entschieden werden. Außerdem soll mit den Läufern ein kleines „Proberennen“ veranstaltet werden, bei dem die Beteiligten ein Gefühl für das Fass und die Sackkarre bekommen können.

In die Rolle der Rose-Brauerei, die damals dem Sieger das Fass spendierte, treten übrigens bei der Wiederauflage das „Proyecto Uno“ und die Veltins-Brauerei.

Quelle: Dorstener Zeitung

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