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Schüler präsentieren Kunst

LEMBECK – Mit einem Tag der offenen Tür beendete die Jugendkunstschule ihr Kunstcamp. „Das Interesse ist da, es läuft ja“, versicherte Bernd Wiemeyer. 

Aber gänzlich ohne Sorgen ist das Team leider nicht. Am Sonntag präsentierte die Lembecker Jugendkunstschule die Ergebnisse ihres Kunstcamps. „Es gab tolle Situationen“, freute sich der Leiter über die gelungene Aktion.

„Wir wollen zeigen, wie die Kinder gearbeitet haben“, betonte er. Genau 53 kunterbunte Stadt-Häuser entstanden für die Dorstener Heldenwoche im September; je ein Papp-Häuschen für jeden Ort der Kulturhauptstadt Ruhr2010.

Vor zwei Jahren startete die Lembecker Initiative, die allerdings bei Kindern und Jugendlichen aus Dorsten und Rhade mehr Interesse findet als bei den Lembeckern selbst. Wiemeyer, Musiklehrer an der Laurentiusschule Lembeck stellt fest: „Es hat nicht das Interesse gefunden, das ich mir vorgestellt hatte.“ So habe es leider keine Reaktionen auf die „Dorf-Samba“, einen Trommelkurs, oder das Offene Singen gegeben, bedauerte er sehr.

Auf der anderen Seite laufen etliche Angebote sehr gut: zum Beispiel die Kurse der Tanzschule Höffken mit bis zu 25 Jugendlichen („Dance for Fans“), die beiden Gitarrenkurse oder das Bandprojekt. Fünf junge Leute zwischen 15 und 18 Jahren treffen sich regelmäßig am Schluerweg, um gemeinsam Musik zu machen. Beim „Tag der offenen Tür“ präsentierten sie ihr Können.

Auch die Malangebote von Andrea Rentmeister (sie betreute das Haus-Projekt) seien „gut besucht“. Denn Wiemeyer ist überzeugt: „Die Idee bleibt gut, ich stehe dahinter.“ Er vermutet inzwischen aber, dass sich ein solches Projekt im städtischen Umfeld vermutlich schneller und besser etablieren könnte.

Und: Das sechsköpfige ehrenamtliche Team kann zudem weitere Unterstützung sehr gut gebrauchen. Ein Dauerproblem sind die Finanzen, da die Jugendkunstschule im ehemaligen evangelischen Gemeindezentrum keine öffentlichen Gelder bekommt.

Immerhin: Miete müssen die Lembecker an die Kirche nicht zahlen. aber für Energie und Versicherungen aufkommen. Fremde Nutzergruppen spülen etwas Geld in die Kasse.

Im September will die Schule ihr neues Programm für die Herbst- und Wintersaison vorstellen. Mit finanzieller Hilfe soll statt eines Flyers wieder ein komplettes Heft erscheinen, hofft Wiemeyer.

Quelle: WAZ (Andreas Rentel)

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