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Nasser Sand auf Spielplatz ärgert Anwohner

LEMBECK – Der Zustand des Spielplatzes neben seinem Haus am Ginsterweg ist dem Lembecker Karl Tillmann seit langem ein Dorn im Auge. „Der Spielsand ist fast während des gesamten Jahres klatschnass.“

Die beiden Enkel des 69-Jährigen, neun und zehn Jahre alt, die nur ein paar Häuser weiter wohnen, spielen regelmäßig auf dem Spielplatz zwischen Ginsterweg und „Zum Holtberg“.

Außerdem viele kleine Kinder aus der Nachbarschaft, deren Mütter Tillmanns Anliegen unterstützen, wie er sagt.

Die beiden Übeltäter für den dauernassen Sand hat Tillmann bereits ausfindig gemacht: Zwei Ahornbäume, deren Schatten dafür sorgt, dass nach Regen die Sonne den Sand nicht trocknen könne. Dieses Problem hat Tillmann Mitarbeitern des Grünflächenamtes bereits geschildert; es habe auch schon eine Ortsbesichtigung gegeben.

“Unverzichtbar”

Mit dem Ergebnis der Prüfung will sich Tillmann nicht abfinden. Die beiden Ahornbäume halte er für „unverzichtbar“, schrieb ihm ein städtischer Mitarbeiter. Ohne Begründung. Stattdessen sollen nun drei Spielplatzbäume nahe der Straße Zum Holtberg gefällt werden.
Eine Entscheidung, die Tillmann nicht versteht. Um diese drei Bäume sei es ihm nie gegangen. Dass einer der beiden Ahornbäume im Herbst auch ein bisschen Laub in seinen eigenen Garten abwirft, sei ganz sicherlich nicht Grund für seine Anfrage: „Das ist noch nicht mal eine Schubkarre voll.“ Ihm gehe es darum, dass der Sand vernünftig trocknen könne. Und dass der Samen der Ahorne nicht auf dem gesamten Spielplatz ausschlagen könne, wie es derzeit der Fall sei. Etwa in der Spielröhre.

Scharfe Kanten

Überhaupt sei der Spielplatz in schlechter Verfassung, sagt Tillmann. So ist die Holzumrandung um die beiden Bänke völlig morsch und hat scharfe Kanten. „Nicht auszudenken, was passiert, wenn ein Kind mit dem Gesicht darauf fällt.“ Auch die Rutsche, die vor etwa 30 Jahren angebracht wurde, sei mittlerweile so stumpf, dass Kinder darauf kaum noch rutschen könnten.

Ein Klettergerüst sei im vergangenen Jahr abgebaut worden, ohne dass adäquater Ersatz geschaffen worden sei. Eine Anfrage bei der Stadt führte (noch) zu keinem Ergebnis. Die verantwortlichen Mitarbeiter seien erst heute zu erreichen, so Sprecherin Lisa Bauckhorn.

Ärgern Sie sich auch über den Zustand eines Spielplatzes in Lembeck? Dann melden Sie uns die Spielplatz-Mängel! Dieses können Sie (evtl. mit Foto) an info@lembecker.de senden.

Quelle: Dorstener Zeitung

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