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Lembecker Kita gewinnt Klimaschutzpreis

LEMBECK Die Foto-Show, die im Hintergrund der Kilmaschutz-Preisverleihung lief, zeigte aufs Schönste, warum der St. Laurentius-Kindergarten die 2000 Euro verdientermaßen gewonnen hat: Kinder, die draußen spielen und Spaß haben und das schon seit ein paar Jahren.

Foto: Archiv Kita St. Laurentius
Foto: Archiv Kita St. Laurentius

„Unser Kindergarten – ein Garten für Kinder“ heißt das Projekt, das aus den Außenanlagen am Lembecker Schluerweg einen Abenteuer- und Lernort gemacht hat. „Hier können unsere Kinder Umwelt und Naturschutz bewusst erleben“, erläuterte Kindergarten-Leiterin Maria Thier, als die stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Brief ihr die Urkunde überreichte.

5000 Euro Preisgeld

Kinder, Eltern und Erzieherinnen haben in Lembeck einen Garten geschaffen, der von den Kindern bewirtschaftet wird, eine Blumenwiese, die zum Beobachten der Tiere einlädt. Ein Weidenhüttendorf mit Hügel und Rampe, eine Berglandschaft und eine Rennstrecke bieten den Kindern viel Gelegenheit, sich draußen zu bewegen.

Die RWE haben den Klimaschutzpreis ins Leben gerufen, der mit der Umweltbehörde der Stadt an Dorstener Vereine, Organisationen und Einrichtungen verliehen wird. Er ist mit 5000 Euro dotiert, das Geld teilen sich in diesem Jahr vier Preisträger.

Erholung auf dem Schulhof

Je 1000 Euro erhielten die Albert-Schweitzer-Schule, die Korczakschule sowie der Naturschutzbund (NABU) gemeinsam mit der Naturschutzjugend (NAJA). Die Albert-Schweitzer-Schule in Hervest hat die beiden Innenhöfe der Schule zu Grün- und Erholungszonen umgewandelt, die in den Pausen genutzt werden. Der NABU und die NAJA erwarb das Lembecker Naturschutzgebiet „Becker Bruch“ und unterstützt mit seiner Arbeit den Schutz von Quellgebieten. Und die Korczakschule hat ihr Schulgelände unter dem Motto „Wir bauen ein Haus für Igel, Zaunkönig, Biene und Co.“ naturnah umgestaltet.

Das Preisgeld will der Laurentius-Kindergarten in die Ausgestaltung eines Werkraums stecken. Maria Thier: „Wir haben hier nachwachsende Rohstoffe, aus denen die Kinder Pfeile und Bögen, Flöße und kleine Schiffe basteln können.“

Quelle: Dorstener Zeitung

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