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Raiffeisen zeichnet Ludwig Hessling aus

LEMBECK / RHADE Der Aufsichtsratsvorsitzende der Raiffeisen Hohe Mark, Ludwig Hessling, wurde für seine enormen Verdienste um die Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen die Ehrenmedaille des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes verliehen. In großer Harmonie verlief im Anschluss die Generalversammlung der Raiffeisengenossenschaft.

raiffeisen_luftaufnahmeDen Beginn der Generalversammlung prägten die Zahlen des Geschäftsjahres 2008/2009 sowie die geplanten Investitionen. So baut die Raiffeisen Hohe Mark derzeit in Heiden einen neuen Markt.

Ebenfalls verändert wird der Raiffeisen-Standort in Lembeck. Dieser wird ausgebaut, um in einer Agrar-Shop-Halle den landwirtschaftlichen Großkunden der Genossenschaft ein erweitertes Angebot machen zu können: „Von A wie Anbindung bis Z wie Zahnschleifgerät“, zitierte Geschäftsführer Bernhard Harks die Einladung zum Mitgliederverkaufsabend am 23. Februar.
Im Raiffeisenmarkt für Verbraucher erneuere man derzeit die Kassenbereiche und werte die Verkaufsflächen auf. In 2009 hatte die Genossenschaft in Lembeck ein neues Großsilo in Betrieb genommen, das zum jüngsten Mengenplus bei der hauseigenen Mischfutterproduktion entscheidend beigetragen hat.

Gaslieferung von Duisburg bis zur Nordsee

Mit großem Interesse folgten die Mitglieder den Ausführungen der Geschäftsführung zum Thema Kooperation. Hier stellten Bernhard Harks und Martin Terdues die jüngsten Aktivitäten vor, darunter die gemeinsame Gas-Tochter mit der AGRAVIS aus Münster.

In der RaiffeisenGAS sei beispielsweise das Fachpersonal der Kooperationspartner zusammengeführt und mit Spezialfahrzeugen aus dem Bestand ausgestattet worden.

Von den elf Mitarbeitern habe Hohe Mark neun eingebracht, von den sechs Lkw fünf, sagte Harks auf Nachfrage: „Wir liefern jetzt Gas von Duisburg bis zur Nordsee. Und die Ausgründung als GmbH sorgt für klare Verhältnisse.“

Die Zahlen des Geschäftsjahres 2008/2009 waren durchweg positiv. Die Raiffeisen Hohe Mark mit ihren 82 Mitarbeitern steigerte ihren Umsatz um 10,6 Prozent auf 130 Millionen Euro. Der Mengenumsatz im Warenbereich legte um fast 10.000 Tonnen zu. Beim Vieh wuchs die Stückzahl von 269.000 auf 310.000, der Umsatz kletterte auf 42 Millionen Euro. „Auch mit dem Ergebnis sind wir zufrieden und wollen unsere Mitglieder an diesem Erfolg mit einer Warenrückvergütung von 510.000 Euro beteiligen“, so Martin Terdues, der die Bilanz erläuterte. Im Vergleich zu den Vorjahren wird deutlich: Mitgliederzahl und Warenrückvergütung waren noch nie so hoch.

Quelle: Dorstener Zeitung

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