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Eisglatter Neuschnee sorgt für Unfälle

LEMBECK Der Schnee ist zurück – und damit ist es wieder glatt auf Dorstens Straßen. Der Winterdienst der Stadt läuft auf Hochtouren, trotzdem gab es bislang einige Unfälle, die allerdings glimpflich ausgingen.

Aufgrund von Glatteis sind zwei Busse des Schermbecker Busunternehmens Pollak am Montagmorgen gegen 8 Uhr auf der Schermbecker Straße in der Nähe der Autobahnbrücke A 31 in die Böschung gerutscht. Voll besetzt mit Schülern, die alle unverletzt blieben.

Eine gute halbe Stunde habe es gedauert, bis ein Abschleppwagen die Busse der Linie 293 wieder befreien konnte, sagte Karl-Heinz Pollak. Man habe die Schulen verständigt, dass die Schüler später kommen würden. Und die Schüler im Bus gelassen: nicht nur aufgrund der Witterung, sondern auch wegen der Gefährlichkeit dieses Straßenabschnitts.

Die beschädigte Böschung werde man heute reparieren, so Pollak. Bei solch einer Witterung sei ein Wegrutschen von Bussen nichts Ungewöhnliches. „Es wird ja auch immer weniger gestreut“, beobachtet Pollak. 

Auto rutscht in Mittelleitplanke

In Höhe der Anschlussstelle Lembeck war eine junge Pkw-Fahrerin gegen 7 Uhr auf der A 31 mit ihrem Wagen ins Schleudern geraten und in Fahrtrichtung Bottrop mit der Mittelschutzplanke kollidiert. Der Pkw schleuderte zurück und kam auf der Beschleunigungsspur der Anschlussstelle zum Stillstand.

Der Wagen wurde erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Die Fahrerin kam mit einem Schrecken davon, blieb ansonsten aber unverletzt. Die Feuerwehr Dorsten sicherte die Einsatzstelle ab, bis die Autobahnpolizei die Unfallaufname übernahm. Ein Abschlepper musste das Fahrzeug bergen.

Bei einem Unfall gegen 10.45 Uhr auf der Rhader Straße erlitt ein 50-jähriger Dorstener Autofahrer leichte Verletzungen. Der 27-jährige Fahrer eines Kleintransporters aus Haltern war mit seinem Fahrzeug aufgefahren. In Höhe der Straße Oldenkamp war es zu der Karambolage gekommen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 4500 Euro. 

Im Dorstener Stadtgebiet kam es nach Angaben der Polizei bislang zu sechs Unfällen. Menschen kamen nicht zu Schaden; es blieb in allen Fällen bei Blechschaden.

15 Räumfahrzeuge im Einsatz

Die Stadt Dorsten versetzte am Montagmorgen nach dem erneuten Schneefall alle Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in Alarmbereitschaft. Sie rückten mit ihren 15 Schneeräumfahrzeugen aus.
Zunächst wurden die Hauptstraßen und wichtigsten Verbindungsstrecken abgefahren und vom Schnee so weit es ging befreit. Zusätzlich rückte auch die Firma Humbert aus, die mit ihren Streuwagen ebenfalls in ihren Gebieten im Dorsten Norden unterwegs waren.

Trotzdem konnte nicht überall zeitnah gestreut werden, so dass es vorkam, dass vor allem die Nebenstraßen sehr glatt waren. 

Quelle: Dorstener Zeitung & Lembecker.de

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