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Förderverein setzt sich seit 20 Jahren ein

LEMBECK Runden Geburtstag feiert der Förderverein der Laurentius-Schule an diesem Wochenende beim Adventsmarkt. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich Eltern dort für die Belange von Schülern und Schule.

1988 wurde der Verein gegründet – eigentlich ist man mit der Feier, die aufgrund von Krankheiten verschoben werden musste, also ein Jahr zu spät.

Empfang beim Adventsmarkt

Beim Adventsmarkt am 22. November sind dennoch aktive und ehemalige Mitglieder um 11 Uhr zu einem kleinen Empfang in die Schule geladen. “Wir haben uns bemüht, alle persönlich einzuladen. Falls wir jemanden vergessen haben, möge er oder sie trotzdem vorbeikommen”, sagt Ria Gladen, die seit 2001 im Förderverein, seit 2004 als erste Vorsitzende arbeitet.

Gründungsmitglieder

Und das, obwohl sie kein Kind mehr an der Schule hat. Keine Seltenheit im Vorstand des Vereins, der etwa zehn aktive Mitglieder zählt. Als Gründungsmitglieder der ersten Stunde sind noch Schulleiter Günter Lakenbrink und Schriftführerin Amelie Molitor vertreten. Mit seiner Ernennung zum Schulleiter trat Lakenbrink ins zweite Glied zurück, ist aber nach wie vor von der Mitarbeit des Fördervereins begeistert: “Wenn man die Leute anruft, und ein, zwei Gedanken hat, haben die meistens schon fünf.”

Zahlreiche Verbesserungen hat der Förderverein in den vergangenen Jahren für die Schule erreicht: So wurde der Computer-Raum zu einem Drittel vom Förderverein bezahlt, Geräte für den Physik- oder Chemie-Unterricht wurden angeschafft, eine Musik-AG aus Fördervereinsmitteln bezahlt.

Eltern-Beteiligung

Doch es gehe nicht nur um finanzielle Hilfe, betont Gladen, sondern auch darum, die Schule zu öffnen, eine Eltern-Beteiligung am Schulleben zu gestalten. Wobei die Rekrutierung von Mitgliedern sich immer schwieriger gestaltet, wie Lakenbrink und Gladen zugeben. Es gelinge zwar noch, Eltern für gewisse Projekte zu begeistern, aber allgemein nehme der Trend zu, dass man sich kaum noch fest binden wolle, so Lakenbrink.

Dass die Laurentius-Schule die besten Vermittlungsquoten von Absolventen in Dorsten hat, führt Gladen zu einem Teil auch auf die Arbeit des Vereins zurück: Man setze sich bei Betrieben dafür ein, dass ausgebildet werde, gehe zu Neueröffnungen oder Firmenjubiläen.

Manche Schlacht geschlagen

Lakenbrink schätzt aber auch die Hilfe des Fördervereins, wenn es darum geht, Forderungen durchzusetzen: So habe der Verein Anfang der 90er Jahre mit der Stadt verhandelt, dass anstatt weniger, hoffnungslos überfüllter Busse, mehrere eingesetzt wurden. Oder sich für den Erhalt der Laurentius-Schule eingesetzt, als die Schule in Frage gestellt wurde. Gladen zu Lakenbrink: “Wir haben schon manche Schlacht geschlagen.”

Quelle: Dorstener Zeitung

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