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Vorerst keine Kirchenfusion im Norden

Dorsten. Die fünf katholischen Kirchengemeinden im Dorstener Norden werden vorerst nicht zu einer Großgemeinde verschmolzen. Das erfuhren die beteiligten Gemeinden am Donnerstag aus einem Brief von Münsters Generalvikar Dr. Norber Kleyboldt.

Nach vielen Gesprächen, in denen vor allem die Pfarreiengemeinschaft St. Matthäus (Wulfen) und Herz Jesu (Deuten) Widerstand signalisiert hatten, wollte das Bistum eigentlich bis 13. September eine Entscheidung treffen. Gerechnet hatten die Gemeinden mit einer Anordnung der Fusion.

Statt dessen traf am Donnerstag der Brief von Kleyboldt ein. Aufgrund der laufenden Gespräche sei es derzeit nicht möglich, die fünf Gemeinden zu fusionieren, heiße es darin, erfuhr die WAZ aus Gemeindekreisen.

Damit können die beteiligten Gemeinden – außer Wulfen und Deuten noch St. Barbara (Barkenberg), St. Laurentius (Lembeck) und St. Urbanus (Rhade) im November zunächst eigenständige Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände wählen.

„Wir haben unser erstes Ziel erreicht: eit für die weitere Diskussion“, sagte Cornelia Grotehusmann, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates St. Matthäus am Freitag. Die Fusion sei zunächst bis zur nächsten Wahl der Kirchenvorstände ausgesetzt.

Für Rätselraten sorgt indes ein „Hinweis“ des Generalvikars: Dass bis zu einer Entscheidung über die Fusion „Personalveränderungen möglich“ seien.

Quelle: WAZ

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