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In der Kunstschule muss niemand perfekt sein

LEMBECK „Das wichtigste ist, dass die Perfektion bei uns nicht im Vordergrund steht. Die Kinder sollen Spaß an der Kunst haben.“ So formuliert Bernd Wiemeyer das Ziel der Jugendkunstschule Lembeck.

Seit Mitte September gibt es die im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus am Schluerweg untergebrachte Schule, die vor allem Kindern im Grundschulalter Theater spielen, Fotografieren, Malen, Tanzen und Musizieren vermittelt. Am Sonntag präsentierte sie ihre ersten Erfolge.

Rund 80 Besucher waren gekommen, um sich bei Kaffee und Kuchen von der Kinder-Tanzgruppe, musikalischen Darbietungen auf der Gitarre, dem Keyboard, dem Schlagzeug und der Geige sowie vom Gesang der Schulband der Laurentius-Schule beeindrucken zu lassen.

Bernd Wiemeyer, nicht nur Initiator der Jugendkunstschule, sondern auch Musiklehrer an der Laurentius-Schule, freut sich besonders über die fruchtbare Zusammenarbeit der beiden Bildungseinrichtungen: „Das Schöne ist, dass alle zusammenarbeiten, um die Kunst zu fördern. Und wenn demnächst auch die Tanzschule Höfken hier Kurse anbietet, dann wird sich die Zahl von momentan 45 Schülerinnen und Schülern bestimmt noch einmal erhöhen.“

Schlagzeug und Geige spielen

Begeistert ist auch Angela Burbank aus Erle. Ihr Sohn spielt bereits seit einigen Jahren Schlagzeug und hat in der Kunstschule den optimalen Platz zum Üben gefunden: „Mit drei Jahren hat Alexander das Schlagzeug entdeckt“, sagt Burbank. „Nun soll meine Tochter hier demnächst lernen, Geige zu spielen.“

Für den Mai 2009 hat Bernd Wiemeyer ein ganz besonderes Projekt geplant: „Wir wollen einen Weltrekordversuch zum Thema Balance starten, aber mehr verrate ich noch nicht.“

Quelle: Dorstener Zeitung

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