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Bewegung braucht Raum

Bewegung braucht Raum. Und der wird den Mädchen und Jungen im Lembecker Don Bosco-Kindergarten wahrlich ausreichend geboten.

Foto: Lembecker.de - Frank Langenhorst
Foto: Lembecker.de – Frank Langenhorst

Lembeck. Bewegung braucht Raum. Und der wird den Mädchen und Jungen im Lembecker Don Bosco-Kindergarten wahrlich ausreichend geboten. Das Außengelände: ein Traum für kleine Entdecker. Direkt daneben, im angrenzenden Waldgebiet, gibt’s weitere Möglichkeiten, die mindestens einmal wöchentlich genutzt werden. Die Eingangshalle ist zum Spielen freigegeben. In der Turnhalle locken Sprossenwand und Bällebad. Und wem das alles noch nicht genug ist: dienstags ist die Kleinschwimmhalle vor Ort das Ziel aller über Dreijährigen. „Langeweile ist bei uns eigentlich kein Thema”, sagt Anja Gaedecke (36).

Mit Gummistiefeln draußen

Und als ob sie die Worte ihrer Kindergartenleiterin bestätigen wollten, wuseln etliche Knirpse durch die Räume, ziehen sich Stiefel und Matschsachen an – und ab geht’s hinaus. Der Sandkasten ist das erste Ziel der Dötze, die in ihrem Spiel Assoziationen mit den sieben kleinen Zwergen wecken. Weiter zieht’s das Grüppchen an die neue Wasserpumpe, die erst kürzlich durch den Erlös aus diversen Kuchenverkäufen angeschafft werden konnte.

Die großen Bäume auf dem Spielplatz, Eichhörnchen, die sich hier gerne die Herbstfrüchte stibitzen, liebevoll gestaltete Gruppenräume, Rückzugs-, Tobe- und Kreativmöglichkeiten mit so harmonischen Bezeichnungen wie „Launeland” – all das spiegelt im Kindergarten Don Bosco eine dörfliche, eine geschützte Atmosphäre wider, in der die Kinder noch Kinder sein dürfen und sollen. „Darauf basiert unser Konzept”, betont Gaedecke. Der Nachwuchs kann sich in einem klar strukturierten Rahmen entfalten, hat aber zudem auch genügend Freiraum für eigene Ideen.

Start mit dem Morgenkreis

Der Tag spielt sich nicht nur – mit festen Ritualen – aber auch in den Gruppenräumen ab. Auftakt ist um 9 Uhr mit dem Morgenkreis, ein Blick auf den Kalender soll das Gefühl für Tages-, Wochen- und Jahreszeiten vermitteln. Den Mädchen und Jungen wird täglich ein gleitendes Frühstück ermöglicht, einmal pro Woche versammeln sich alle gemeinsam am Tisch, kochen, backen und beten zusammen. Wer mag, kann sich später mit dem Freund oder der Freundin „von nebenan” verabreden. Oder einmal in der Woche gemeinsam mit vier bis fünf Kindern aus jeder Gruppe den Wald entern. Waldsofa und Hütte sind dabei begehrter als jedes noch so durchgestylte Spielgerät. „Wir sind froh über die zahlreichen Möglichkeiten, die uns hier zur Verfügung stehen. Und wir nutzen sie auch”, sagt Anja Gaedecke.

Klar hat das Gebäude nach 35-jährigem Bestand einige Macken, zieht’s durch die Fenster, tröpfelt es auch schon mal an undichter Stelle durchs Dach. Das Erzieher-Team improvisiert, schmückt so manche vielleicht nicht mehr so nietnagelneue Wand umso hübscher aus.

Mehr Personal durch KiBiz

Die Eltern quittierten die liebevolle Betreuung und Versorgung mit einem klaren Votum beim Buchungsverhalten: 35 und 45 Stunden – 25 wollte keiner. „Dadurch hatte KiBiz für uns einige Vorteile”, bestätigt Anja Gaedecke: „Wir haben jetzt mehr Personal.” Was wiederum den Kindern zugute kommt.

Ach so, eins darf man nicht vergessen: Im Kindergarten wird auch angewandte Migrationsarbeit geleistet. Die beiden Rotwangenschildkröten Plitsch und Platsch, Herkunftsland USA, sind bereits so gut integriert, dass sie seit 13 Jahren zum festen lebenden und heiß geliebten Inventar gehören.

Quelle: WAZ

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