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Ein altes Haus – ganz neu

LEMBECK – Zahnschmerzen? Dr. Maria-Anne Preutenborbeck an der Schulstraße wusste Rat. So war das in den 60er- und 70er Jahren. Denn da gab es nur die eine Zahnarztpraxis in Lembeck.

Foto: Rüdiger Eggert
Foto: Rüdiger Eggert

Malermeister Ludger Hortmann (41) kann sich noch sehr genau an die Praxis erinnern: „Ich habe selbst im Behandlungsstuhl gesessen und haben die Doppeltür zur Praxis noch vor Augen.“ Das Haus an der Schulstraße wurde 1964 gebaut. Dr. Maria-Anne Preutenborbeck genießt jetzt ihren Ruhestand und hat das Haus verkauft.

Umgebaut

Hortmann hat das Haus erworben und in ein Wohn- und Geschäftshaus umgebaut. Und ist begeistert: „Ein altes Haus – ganz neu“, so bezeichnet der Malermeister das Gebäude. „Sehr solide gebaut, gute Substanz“, schwärmt der Lembecker Malermeister. “

Beim Durchblättern der alten Bauunterlagen und Abrechnungen fallen immer wieder Firmen auf, die es heute noch gibt. Der größte Teil ist aus Lembeck und einige davon waren beim Umbau wieder mit „im Boot“. Das Dorstener Architekturbüro Zschoch leitete damals den Bau. Für die Fliesenarbeiten war Evers zuständig, Heiming sorgte für Baustoffe, Bügers kümmerte sich um die Elektroinstallation und Droste war damals wie heute für das Dach zuständig.

Klinker ist verschwunden

Die äußere Form des Hauses ist geblieben, doch der Klinker ist hinter einem Wärme dämmenden Verbundsystem verschwunden. Der dezent grau-weiße Anstrich lässt das Haus heute modern erscheinen.

Ludger Hortmann hat Spaß am Umbau von Häusern. Wenn die Grundsubstanz so gut ist wie bei dem Haus an der Schulstraße 20, kommt er sogar ins Schwärmen. Am 27. Juli ist ein Tag der offenen Tür geplant. Wer das Haus anschauen möchte, ist an diesem Tag herzlich eingeladen. Anschließend werden eine Anwaltskanzlei und ein Steuerbüro in dem geschichtsträchtigen Haus ihre Arbeit aufnehmen.

Quelle: Dorstener Zeitung

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