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Juristin leitet das Lembecker Seniorenzentrum

Lembeck – Eine ausgebildete Juristin als neue Leiterin des Caritas-Seniorenzentrums in Lembeck? Für Corina Römpert nichts Ungewöhnliches: „Das Studium ist eine hervorragende Grundlage für meine alltägliche Arbeit.“ Und auch Caritas-Geschäftsführer Klaus Schrudde wies bei der gestrigen Vorstellung der Neuen darauf hin, dass fundierte juristische Kenntnisse für Jobs in der Leitungsebene unabdingbar seien: „Davon kann der gesamte Caritas-Verband profitieren.“

Seit Anfang Oktober ist Corina Römpert im Dienst. „Damit wird der Generationswechsel im Caritasverband fortgesetzt“, erklärte Klaus Schrudde. Die 29-Jährige ist kein Kind der Region, sondern in Freiburg geboren und hat in Heidelberg studiert. Während des zweijährigen Referendariats hat sie als Justitiarin für den Caritas-Verband Speyer gearbeitet: „Spätestens da ist mir klar geworden, dass ich unbedingt im sozialen Bereich, mehr mit Menschen als mit Akten arbeiten möchte.“ Die Juristin machte eine zusätzliche Heimleiter-Ausbildung und bewarb sich auf die Stellenausschreibung des Dorstener Caritasverbandes im Internet.

„Ich habe mich unglaublich gefreut, dass es mit dem Job geklappt hat“, erzählt die neue Chefin des Seniorenzentrums, die inzwischen in Hervest-Dorsten wohnt. Sie hat sich schnell von der Herzlichkeit der Menschen hier überzeugen können. „Vor meinem Bewerbungsgespräch stand ich durchnässt am Dorstener Bahnhof und kam mit einer Frau ins Gespräch.“ Die Angesprochene entpuppte sich als städtische Angestellte, die Corina Römpert anbot, sie mit dem Wagen nach Lembeck mitzunehmen.

Gut abgenommen

Auch von dem Engagement der Kirchengemeinde zeigt sich die 29-Jährige begeistert. „Es ist sehr schön, was hier passiert.“ Nicht nur, dass 15 Ehrenamtliche die Arbeit der hauptamtlichen Kräfte unterstützen, wenn es um das Wohl der 60 Bewohner geht, auch die Unterstützung der Lembecker Vereine schätzt Corina Römpert sehr. „Seniorenzentrum und Dorf-Cafe werden sehr gut angenommen“, pflichtet ihr Klaus Schrudde bei. Nicht nur, dass es inzwischen eine Warteliste gibt, auch die anfängliche nachbarschaftlichen Bedenken seien inzwischen kein Thema mehr. – MK

23. November 2007 | Quelle: Dorstener Zeitung

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