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Kritische Fragen zum Wohnheim

Lembeck – Bei der Bürger-Veranstaltung am Mittwoch im Lembecker Café Böhmer stellte der für das am Schluerweg in Lembeck geplante Wohnheim für Suchtkranke mit multiplen Behinderungen zuständige Mitarbeiter des LWL, Klaus Stahl, das Projekt den 30 Anwesenden vor und stellte sich dann den teilweise sehr kritischen Fragen der Lembecker Bürgerinnen und Bürger.

Ein Vertreter einer Lembecker Interessengruppe gegen das Wohnheim übergab bei dieser Gelegenheit Klaus Stahl die Kopien der gut 1700 Unterschriften, mit denen sich ein Drittel der Lembecker Bevölkerung gegen die Einrichtung ausspricht.

Von besonderer Bedeutung war die Frage, ob von der geplanten Klientel eine Gefährdung ausgehen wird oder ob Personen, die dem Maßregelvollzug zuzurechnen sind der Zielgruppe der Einrichtung zuzurechnen sind. Beide Fragen konnte Klaus Stahl, trotz mehrfacher Nachfragen, verneinen und durch Statistiken belegen.

Klaus Stahl zeigte Verständnis für die Befürchtungen und Ängste der Bürger, die auch nicht ausgeräumt werden konnten und bot den Lembecker Bürgern an, für Fragen bereitzustehen. Fragen können schriftlich über den SPD-OV Lembeck oder per Mail an lwl-kontakt@spd-lembeck.de an Klaus Stahl gerichtet werden. Die Fragen sowie die Antworten werden über die Website des OV Lembeck (www.spd-lembeck.de) veröffentlicht.

In einer anschließenden Diskussion mit den Stammtischgästen stellte der OV Lembeck klar, dass auch er die geplante Einrichtung in Lembeck zwar unterstütze, den geplanten Standort am Schluerweg nicht für geeignet halte und daher in den zuständigen Entscheidungsgremien eine Entscheidung für die Einrichtung nicht mittragen werde.

12. Oktober 2007 | Quelle: Dorstener Zeitung

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