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Wasser-Vandalen

Lembeck – Sie schmissen Glas ins Wasser. Kippten die Mülleimer ins Becken, schütteten Shampoo und Seifenlauge hinterher. Die Kleinschwimmhalle in Lembeck ist am Sonntag regelrecht verwüstet worden.

hubbodenRita Gaedecke, Vorstandsmitglied des Trägervereins, konnte sich gestern keinen Reim auf diese Form des Vandalismus machen. Sicher, zwei Mal wurde in der Vergangenheit ins Clubheim eingebrochen, aber „so etwas hat es hier noch nicht gegeben“, bestätigte sie gestern. Bereits am Freitag hatten sich unbekannte Täter Zugang zur Schwimmhalle verschafft und meterweise Toilettenpapier verteilt. Gaedecke und ihre Mitstreiter hatten dies noch als „Dummer-Jungen-Streit“ abgetan, obwohl sie nicht genau wissen, wie die Täter überhaupt ins Bad gekommen sind.

Was die Wasserverschmutzung am Sonntagnachmittag angeht, ist die Sache eindeutig. Über die Luken auf dem Flachdach, die seit dem Orkan „Kyrill“ Risse haben, gelangten die Täter in die Halle und tobten sich aus. Am Abend wurde das ganze Ausmaß des Schadens deutlich. Das komplette Becken muss leergepumpt und gereinigt, der Hubboden auf mögliche Glasreste untersucht werden. Den Schaden beziffert Rita Gaedecke auf mehrere tausend Euro, erst Anfang nächster Woche werden sich die Lembecker wieder in die – hygienisch einwandfreien – Fluten stürzen können.

Bis dahin hoffen Verein und Polizei Hinweise auf die möglichen Verursacher zu haben. Und auch in Zukunft sollten die Lembecker ein wachsames Auge auf ihr Bad werfen, meint Rita Gaedecke. „Wir werden leider nie ganz sicher sein können vor solchen Übergriffen.“ – dieb

>> www.verein-schwimmbad-lembeck.de

02. Mai 2007 | Quelle: Dorstener Zeitung

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