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Mit Luftgewehr auf Rinder geschossen

Lembeck – Mit einem Luftgewehr haben zwei 15-Jährige aus Lembeck auf Rinder geschossen. Die Tiere blieben unverletzt. Den Vorfall, der über zwei Wochen zurückliegt, bestätigte ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Recklinghausen gestern auf Anfrage der Dorstener Zeitung.

Seinen Schilderungen zufolge hatte der Vater eines Jugendlichen ihnen die Waffe gegeben, um auf dem privaten Grundstück auf Ringscheiben zu schießen. Doch „womöglich aus Langeweile“ hätten sie später die Tiere ins Visier genommen. Allerdings wurden sie dabei vom Besitzer beobachtet und ergriffen die Flucht. Ob die Tiere tatsächlich getroffen wurden, ist unklar. Verletzungen konnten jedenfalls nicht festgestellt werden.

Die beiden Jugendlichen wurden später ermittelt, auch das Gewehr wurde gefunden. Das hatten sie bei ihrer Flucht weggeworfen. Nachdem Anzeige erstattet worden ist, muss sich das Duo wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten, außerdem besteht der Verdacht eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Auch gegen den Vater wird nach Polizeiangaben Anklage erhoben. – dieb

22. November 2006 | Quelle: Dorstener Zeitung

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