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Umstrittener Infoabend der Laurentiusschule

Wulfen/Lembeck – Mit großem Befremden und erheblicher Verärgerung haben Lehrerkollegium und Elternschaft der Matthäusschule Wulfen auf das forsche Vorpreschen der Laurentiusschule Lembeck reagiert.

Sie lädt nämlich am Montagabend zur Informationsveranstaltung für die Eltern von Viertklässlern ein. Erstmals auch ausdrücklich die Wulfener Elternschaft. Die gehört normalerweise nicht zum Beritt der Hauptschule im hohen Norden. Offensichtlich scheint die Lembecker Hauptschule wegen der aktuellen Diskussion um Schulschließungen aber zu dem Schluss gekommen zu sein, neben Lembecker, Rhader und Deutener Eltern nun auch die Wulfener gezielt ansprechen zu müssen, weil die Verwaltung eine Schließung der Matthäusschule ins Auge gefasst hat. Eine Auffassung, die die Wulfener überhaupt nicht teilen und die für erhebliche Empörung sorgt.

Denn: „Welche Schulen geschlossen werden sollen, ist doch noch völlig offen. Es macht keinen Sinn, im Vorfeld des Ratsbeschlusses zu solchen Veranstaltungen einzuladen“, kritisiert Matthäusschulleiter Karl Scholle die Vorgehensweise der Lembecker Kollegen.

Die Elternschaft in Wulfen ist jedenfalls so gründlich verärgert, dass sie kommende Woche zu einer ausführlichen Stellungnahme zur Lembecker Vorgehensweise ausholen will. Zwar sieht die Verwaltungsvorlage zur Schulentwicklung vor, dass die Matthäus- und nicht die Laurentiusschule geschlossen werden soll. Aber: „So lange der Beschluss nicht steht, sollte man solche Veranstaltungen erst einmal sein lassen“, meint Scholle.

Nach dem Beschluss

Traditionell hat natürlich auch die Matthäusschule regelmäßig am Jahresende die Eltern der kommenden Grundschulabgänger im Haus. Und mit diesem Brauch will die Schule fortfahren – nach dem Ratsbeschluss zur Schulentwicklung am 13. Dezember! – eng

17. November 2006 | Quelle: Dorstener Schule

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